MwSt-Rechner
Mehrwertsteuer sofort berechnen. Fügen Sie die Steuer hinzu oder entfernen Sie sie von jedem Preis. Automatische Erkennung für 30+ Länder.
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Keine vordefinierten Sätze. Verwenden Sie einen benutzerdefinierten Satz.
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119,00 €
19,00 €
19 %
MwSt-Sätze in Deutschland
| Kategorie | Satz |
|---|---|
| Normal | 19 % |
| Ermäßigt | 7 % |
| Kategorie | Kategorie |
| Kategorie | Kategorie |
| Kategorie | Kategorie |
Berechnungsdetails
MwSt = 100,00 € × 19 % = 19,00 €
Preis mit MwSt = 100,00 € + 19,00 € = 119,00 €
Dieser Rechner dient nur zu Informationszwecken. Er stellt keine Finanzberatung dar.
MwSt-Rechner. Steuer auf jeden Preis sofort aufschlagen oder herausrechnen.
Was ist ein MwSt-Rechner?
Wie berechnet man die Mehrwertsteuer?
MwSt-Formel: Brutto, Netto und Steuerbetrag
- = Bruttobetrag (Preis inklusive Mehrwertsteuer)
- = Nettobetrag (Preis ohne Mehrwertsteuer)
- = Steuersatz als Dezimalzahl (z. B. 0,19 für 19 % oder 0,07 für 7 %)
MwSt-Berechnung: Praxisbeispiele
Freiberufler stellt eine Rechnung über 2.500 € netto
Restaurant berechnet Speisen mit 7 % und Getränke mit 19 %
Einkäufer rechnet MwSt aus einem Bruttoangebot heraus
Tipps zur Mehrwertsteuer für Unternehmer und Selbstständige
- Prüfen Sie vor jeder Rechnung den korrekten Steuersatz. Der ermäßigte Satz von 7 % gilt unter anderem für Lebensmittel, Bücher, Zeitschriften, den öffentlichen Nahverkehr und seit 2026 dauerhaft für Speisen in der Gastronomie. Getränke in der Gastronomie bleiben bei 19 %. Eine falsch ausgewiesene MwSt kann zur Haftung nach § 14c UStG führen.
- Nutzen Sie den Vorsteuerabzug konsequent. Als vorsteuerabzugsberechtigtes Unternehmen können Sie die auf Eingangsrechnungen gezahlte MwSt vom Finanzamt zurückfordern. Bewahren Sie dafür alle Rechnungen mit ordnungsgemäßem MwSt-Ausweis sorgfältig auf.
- Beachten Sie die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG. Wenn Ihr Vorjahresumsatz unter 25.000 € netto lag und der laufende Jahresumsatz voraussichtlich 100.000 € nicht übersteigt, können Sie auf den MwSt-Ausweis verzichten — allerdings entfällt dann auch der Vorsteuerabzug.
- Bei internationalen Geschäften innerhalb der EU prüfen Sie das Reverse-Charge-Verfahren. Bei B2B-Leistungen zwischen EU-Ländern schuldet der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer, nicht der Leistende. Das betrifft besonders Freelancer mit ausländischen Auftraggebern.
- Beachten Sie die Fristen für die Umsatzsteuervoranmeldung. In den ersten zwei Jahren nach Gründung ist eine monatliche Voranmeldung bis zum 10. des Folgemonats Pflicht. Danach richtet sich der Turnus nach der Vorjahres-Steuerlast: monatlich ab 7.500 €, vierteljährlich zwischen 1.000 € und 7.500 €, jährlich unter 1.000 €.
- Vergessen Sie nicht die MwSt bei der Preiskalkulation. Wenn Sie Endkundenpreise festlegen, rechnen Sie die MwSt von Anfang an ein. Ein Produkt, das 100 € netto kosten soll, kostet den Endkunden 119 € — nicht 100 €. Im B2B-Bereich werden Preise dagegen üblicherweise netto angegeben.
Häufig gestellte Fragen zur Mehrwertsteuer
Was ist der Unterschied zwischen Mehrwertsteuer und Umsatzsteuer?
Wie hoch ist die Mehrwertsteuer in Deutschland 2026?
Welche Produkte haben 7 % und welche 19 % Mehrwertsteuer?
Wie rechne ich die MwSt aus einem Bruttobetrag heraus?
Was ist die Kleinunternehmerregelung und wann lohnt sie sich?
Was ist das Reverse-Charge-Verfahren bei der Mehrwertsteuer?
Wie berechne ich die MwSt auf einer Gastronomie-Rechnung seit 2026?
Wie hoch ist die Mehrwertsteuer in anderen EU-Ländern?
Wichtige Begriffe zur Mehrwertsteuer
Nettobetrag
Der Preis einer Ware oder Dienstleistung ohne Mehrwertsteuer. Im B2B-Bereich werden Preise üblicherweise netto angegeben. Aus dem Nettobetrag wird die MwSt berechnet.
Bruttobetrag
Der Endpreis inklusive Mehrwertsteuer. Im Einzelhandel und gegenüber Privatkunden müssen Preise in Deutschland nach § 1 PAngV immer als Bruttopreise ausgewiesen werden.
Vorsteuer
Die Mehrwertsteuer, die ein Unternehmen auf Eingangsrechnungen (Einkäufe, Betriebsausgaben) zahlt. Vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen können diese beim Finanzamt geltend machen und mit der eigenen Umsatzsteuer verrechnen.
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.)
Eine europaweit gültige Kennnummer für umsatzsteuerpflichtige Unternehmen. In Deutschland beginnt sie mit DE gefolgt von 9 Ziffern. Wird für den innergemeinschaftlichen Handel und das Reverse-Charge-Verfahren benötigt.
Ermäßigter Steuersatz
Der reduzierte Mehrwertsteuersatz von 7 % in Deutschland, der für bestimmte Güter des täglichen Bedarfs gilt. Geregelt in Anlage 2 zu § 12 Abs. 2 UStG.
Umsatzsteuervoranmeldung
Die regelmäßige Meldung der eingenommenen Umsatzsteuer und gezahlten Vorsteuer an das Finanzamt. Die Differenz (Zahllast) ist an das Finanzamt abzuführen oder wird erstattet.
Reverse Charge
Umkehr der Steuerschuldnerschaft: Nicht der Leistende, sondern der Empfänger schuldet die Umsatzsteuer. Kommt vor allem bei grenzüberschreitenden B2B-Dienstleistungen innerhalb der EU zum Einsatz.
Quellen und Referenzen
- Europäische Kommission — Wie funktioniert die MwSt. (Erläuterung der MwSt.-Richtlinie: fraktionierte Erhebung, Vorsteuerabzug, Neutralität für Unternehmen)
- Europäische Kommission — MwSt.-Überblick (Definition, Normal- und ermäßigte Sätze in den EU-Mitgliedstaaten, Anwendungsbereich der MwSt.)
- GOV.UK — Wie die MwSt. funktioniert (Leitfaden der britischen Regierung: Definition der MwSt., Registrierungsschwellen, Erhebung und Rückerstattung der MwSt.)
- OECD — Internationale MwSt./GST-Leitlinien (international vereinbarte Standards für die MwSt.-Erhebung im grenzüberschreitenden Handel in über 170 Ländern)
- Wikipedia — Umsatzsteuer (umfassender Überblick: MwSt.-Formel, Rechnungs-Kredit-Methode, Geschichte der weltweiten Einführung, Vergleich mit der Verkaufssteuer)