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Crowdfunding-Renditerechner

Berechnen Sie die Rendite von Crowdfunding-Projekten. Schätzen Sie Nettogewinn, annualisierte Rendite und Gebühren.

Crowdfunding-Renditerechner. Nettogewinn, annualisierte Rendite und Kapitalmultiplikator nach Gebühren und Steuern.
Ein Crowdfunding-Renditerechner berechnet Ihre tatsächliche Investitionsrendite nach Abzug von Plattformgebühren, Einstiegskosten und Kapitalertragsteuer. Er ermittelt den Nettogewinn, die annualisierte Rendite und den Kapitalmultiplikator zum Vergleich verschiedener Crowdfunding-Projekte.

Was ist die Crowdfunding-Rendite und wie wird der ROI berechnet?

Die Crowdfunding-Rendite ist der prozentuale Gewinn, den ein Anleger mit seinem in ein Crowdfunding- oder Crowdinvesting-Projekt investierten Kapital erzielt. Bei Immobilien-Crowdinvesting in Deutschland liegt die typische Bruttorendite zwischen 4 % und 8 % pro Jahr, wobei einzelne Projekte auf Plattformen wie Exporo oder Bergfürst bis zu 9 % oder mehr versprechen.
Der Return on Investment (ROI) ist die zentrale Kennzahl, um die Rentabilität einer Schwarmfinanzierung zu bewerten. Er setzt den erzielten Nettogewinn ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital und berücksichtigt dabei alle relevanten Kosten: Plattformgebühren, Einstiegsgebühren sowie die in Deutschland fällige Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag.
Anders als bei klassischen Anlageformen wie Tagesgeld oder Festgeld steckt hinter Crowdinvesting in der Regel ein Nachrangdarlehen. Das bedeutet: Im Insolvenzfall des Projektentwicklers werden zunächst Bankforderungen bedient, bevor Crowdinvestoren Ansprüche geltend machen können. Dieses höhere Risiko erklärt die vergleichsweise attraktiven Zinssätze.
Unser Crowdfunding-Renditerechner hilft Ihnen, die tatsächliche Nettorendite eines Projekts zu ermitteln — unter Berücksichtigung aller Gebühren, Steuern und der Projektlaufzeit. So können Sie verschiedene Angebote objektiv miteinander vergleichen, bevor Sie investieren.

Wie berechnet man die Crowdfunding-Rendite?

Um die Rendite eines Crowdfunding-Investments vollständig zu berechnen, müssen Sie mehrere Faktoren berücksichtigen: den Investitionsbetrag, den erwarteten Jahreszins, die Projektlaufzeit, alle anfallenden Gebühren und die Steuerbelastung.
So gehen Sie Schritt für Schritt vor:
1. Bestimmen Sie Ihre Beteiligungsquote: Teilen Sie Ihren Investitionsbetrag durch den Gesamtprojektwert und multiplizieren Sie mit 100.
2. Berechnen Sie den Bruttoertrag: Multiplizieren Sie den Investitionsbetrag mit dem jährlichen Zinssatz und der Laufzeit in Jahren.
3. Ziehen Sie die Plattformgebühr ab: Berechnen Sie den prozentualen Anteil der Plattformgebühr auf den Bruttoertrag.
4. Ziehen Sie die Einstiegsgebühr ab: Berechnen Sie die einmalige Gebühr auf den Investitionsbetrag.
5. Berechnen Sie die Steuerlast: Auf den verbleibenden Gewinn fällt die Abgeltungssteuer von 25 % plus 5,5 % Solidaritätszuschlag (insgesamt 26,375 %) an. Gegebenenfalls kommt Kirchensteuer hinzu.
6. Ermitteln Sie den Nettogewinn: Bruttoertrag minus alle Gebühren minus Steuern.
7. Berechnen Sie den ROI: Teilen Sie den Nettogewinn durch den Investitionsbetrag und multiplizieren Sie mit 100.
Viele Plattformen wie Bergfürst oder Exporo erheben für Anleger keine direkten Plattformgebühren — die Kosten werden vom Projektentwickler getragen. Prüfen Sie dennoch immer die konkreten Konditionen jedes einzelnen Projekts.

Formeln zur Crowdfunding-Renditeberechnung

ROInetto=NettogewinnInvestition×100ROI_{netto} = \frac{Nettogewinn}{Investition} \times 100
  • ROInettoROI_{netto} = Nettorendite in Prozent (nach Gebühren und Steuern)
  • NettogewinnNettogewinn = Bruttoertrag abzüglich aller Gebühren und Steuern
  • InvestitionInvestition = Der eingesetzte Kapitalbetrag in Euro
Der Bruttoertrag berechnet sich als:
Bruttoertrag=Investition×r×LaufzeitMonate12Bruttoertrag = Investition \times r \times \frac{Laufzeit_{Monate}}{12}
Dabei ist $r$ der jährliche Zinssatz als Dezimalzahl (z. B. 0,07 für 7 %). Die Plattformgebühr wird vom Bruttoertrag abgezogen:
Ertragnach_Gebu¨hr=Bruttoertrag×(1Plattformgebu¨hr)Ertrag_{nach\_Gebühr} = Bruttoertrag \times (1 - Plattformgebühr)
Die Einstiegsgebühr wird einmalig vom Investitionsbetrag berechnet:
Einstiegskosten=Investition×Einstiegsgebu¨hrEinstiegskosten = Investition \times Einstiegsgebühr
Die Steuer auf den Gewinn:
Steuer=(Ertragnach_Gebu¨hrEinstiegskosten)×SteuersatzSteuer = (Ertrag_{nach\_Gebühr} - Einstiegskosten) \times Steuersatz
Für die Vergleichbarkeit von Projekten mit unterschiedlichen Laufzeiten wird die annualisierte Rendite verwendet:
ROIannualisiert=(1+NettogewinnInvestition)12LaufzeitMonate1ROI_{annualisiert} = \left(1 + \frac{Nettogewinn}{Investition}\right)^{\frac{12}{Laufzeit_{Monate}}} - 1
Der Equity Multiple zeigt das Verhältnis von Gesamtrückfluss zu eingesetztem Kapital:
Equity Multiple=Investition+NettogewinnInvestitionEquity\ Multiple = \frac{Investition + Nettogewinn}{Investition}
Ein Equity Multiple von 1,15 bedeutet beispielsweise, dass Sie für jeden investierten Euro insgesamt 1,15 EUR zurückerhalten.

Praxisbeispiele: Crowdfunding-Rendite berechnen

Beispiel 1: Nachrangdarlehen für ein Wohnbauprojekt in Berlin

Sie investieren 5.000 EUR in ein Immobilien-Crowdinvesting-Projekt über eine Plattform wie Bergfürst. Der Gesamtprojektwert beträgt 2.000.000 EUR, der erwartete Jahreszins 6,5 %, die Laufzeit 24 Monate. Die Plattform erhebt keine Anlegergebühren, und es gibt keine Einstiegsgebühr.
Beteiligungsquote: 5.000 / 2.000.000 = 0,25 %.
Bruttoertrag: 5.000 EUR x 6,5 % x 2 Jahre = 650 EUR.
Steuern (26,375 % Abgeltungssteuer + Soli): 650 EUR x 0,26375 = 171,44 EUR.
Nettogewinn: 650 - 171,44 = 478,56 EUR.
Einfacher ROI: 478,56 / 5.000 x 100 = 9,57 %.
Annualisierter ROI: (1 + 0,0957)^(12/24) - 1 = 4,68 % p. a.
Equity Multiple: (5.000 + 478,56) / 5.000 = 1,10.
Nach Steuern erhalten Sie also rund 4,68 % jährliche Nettorendite — deutlich über dem aktuellen Tagesgeldzins.

Beispiel 2: Höherrentierliches Projekt mit Gebühren

Sie investieren 10.000 EUR in ein Gewerbeimmobilienprojekt über eine kleinere Plattform. Gesamtprojektwert: 5.000.000 EUR. Erwarteter Jahreszins: 8 %. Laufzeit: 18 Monate. Die Plattform erhebt 1 % Plattformgebühr auf den Ertrag und 0,5 % Einstiegsgebühr.
Bruttoertrag: 10.000 EUR x 8 % x 1,5 Jahre = 1.200 EUR.
Plattformgebühr: 1.200 EUR x 1 % = 12 EUR.
Einstiegsgebühr: 10.000 EUR x 0,5 % = 50 EUR.
Ertrag nach Gebühren: 1.200 - 12 - 50 = 1.138 EUR.
Steuern (26,375 %): 1.138 EUR x 0,26375 = 300,15 EUR.
Nettogewinn: 1.138 - 300,15 = 837,85 EUR.
Einfacher ROI: 837,85 / 10.000 x 100 = 8,38 %.
Annualisierter ROI: (1 + 0,0838)^(12/18) - 1 = 5,53 % p. a.
Equity Multiple: 1,08.
Trotz der höheren Bruttoverzinsung von 8 % senken Gebühren und Steuern die effektive Jahresnettorendite auf 5,53 %. Deshalb ist es wichtig, immer die Nettorendite zu vergleichen.

Beispiel 3: Diversifiziertes Portfolio mit 3 Projekten

Ein erfahrener Crowdinvestor verteilt 15.000 EUR auf drei Projekte:
Projekt A: 5.000 EUR, 6 % p. a., 12 Monate, keine Gebühren. Nettogewinn nach Steuern: 220,88 EUR.
Projekt B: 5.000 EUR, 7,5 % p. a., 24 Monate, keine Gebühren. Nettogewinn nach Steuern: 551,19 EUR.
Projekt C: 5.000 EUR, 9 % p. a., 18 Monate, 1 % Plattformgebühr. Nettogewinn nach Steuern: 487,42 EUR.
Gesamtnettogewinn: 1.259,49 EUR auf 15.000 EUR Gesamtinvestition.
Durchschnittlicher annualisierter ROI über alle Projekte: ca. 4,9 % p. a. nach Steuern.
Durch die Streuung auf verschiedene Projekte mit unterschiedlichen Laufzeiten und Zinssätzen reduzieren Sie das Klumpenrisiko erheblich — eine Strategie, die Experten empfehlen, wenn Crowdinvestments mehr als 5-10 % des liquiden Vermögens ausmachen.

Tipps für eine höhere Crowdfunding-Nettorendite

  • Sparerpauschbetrag nutzen: In Deutschland bleiben Kapitalerträge bis 1.000 EUR pro Person (2.000 EUR für Ehepaare) steuerfrei. Planen Sie Ihre Crowdinvestments so, dass Sie diesen Freibetrag optimal ausschöpfen, bevor die Abgeltungssteuer greift.
  • Plattformgebühren vergleichen: Große Plattformen wie Exporo oder Bergfürst erheben für Anleger oft keine direkten Gebühren. Kleinere Anbieter können jedoch Einstiegs- oder Verwaltungsgebühren verlangen, die Ihre Nettorendite spürbar senken.
  • Breit diversifizieren: Verteilen Sie Ihr Kapital auf mindestens 5-10 verschiedene Projekte und idealerweise mehrere Plattformen. Selbst bei einer durchschnittlichen Ausfallquote von 2-3 % bleibt Ihr Portfolio im Plus, wenn die restlichen Projekte planmäßig zurückzahlen.
  • Laufzeiten bewusst wählen: Kürzere Laufzeiten (12-18 Monate) binden Ihr Kapital weniger lang und reduzieren das Risiko von Marktverwerfungen. Längere Laufzeiten bieten oft höhere Zinsen, schränken aber Ihre Flexibilität ein.
  • Projektqualität vor Zinssatz stellen: Ein Projekt mit 6 % Rendite und solidem Bauträger kann nach Risikoadjustierung attraktiver sein als eines mit 10 % bei einem unerfahrenen Entwickler. Achten Sie auf die Bonität des Projektentwicklers, den Projektfortschritt und die Besicherung.
  • Annualisierten ROI statt einfachen ROI vergleichen: Ein Projekt mit 12 % Gesamtrendite über 36 Monate ist nicht besser als eines mit 8 % über 18 Monate. Erst der annualisierte ROI macht Projekte mit unterschiedlichen Laufzeiten vergleichbar.
  • Steuerliche Verlustverrechnung beachten: Seit 2020 können Totalverluste bei Crowdinvestments bis zu 20.000 EUR pro Jahr mit anderen Kapitalerträgen verrechnet werden. Dokumentieren Sie Ausfälle sorgfältig für Ihre Steuererklärung.

Häufig gestellte Fragen zur Crowdfunding-Rendite

Wie viel Rendite bringt Immobilien-Crowdinvesting in Deutschland nach Steuern?

Die typische Nettorendite nach Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag liegt zwischen 3 % und 6 % pro Jahr. Bei einer Bruttorendite von 7 % und dem pauschalen Steuersatz von 26,375 % (ohne Kirchensteuer) verbleiben etwa 5,15 % netto. Liegt Ihr gesamtes Kapitalertragseinkommen unter dem Sparerpauschbetrag von 1.000 EUR (Singles) bzw. 2.000 EUR (Ehepaare), fällt keine Steuer an, und Sie behalten die volle Bruttorendite.

Welche Steuern fallen auf Crowdinvesting-Erträge in Deutschland an?

Erträge aus Crowdinvesting gelten als Einkünfte aus Kapitalvermögen und unterliegen der Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag (insgesamt 26,375 %). Bei Kirchensteuerpflicht erhöht sich die Belastung auf bis zu 27,995 % (bei 9 % Kirchensteuersatz). Der Sparerpauschbetrag von 1.000 EUR pro Person gilt als Freibetrag. Wichtig: Viele Plattformen führen die Steuer nicht automatisch ab — Sie müssen die Erträge selbst in der Anlage KAP Ihrer Steuererklärung angeben.

Was ist der Unterschied zwischen Nachrangdarlehen und Eigenkapitalbeteiligung beim Crowdfunding?

Beim Nachrangdarlehen (die häufigste Form bei Plattformen wie Exporo oder Bergfürst) verleihen Sie Geld an den Projektentwickler und erhalten einen festen Zinssatz. Im Insolvenzfall werden Ihre Forderungen erst nach den Bankgläubigern bedient. Bei einer Eigenkapitalbeteiligung sind Sie direkt am Projekterfolg beteiligt — Sie partizipieren stärker an Gewinnen, tragen aber auch ein höheres Verlustrisiko. Nachrangdarlehen bieten typischerweise 5-9 % Zinsen bei Laufzeiten von 12-36 Monaten, während Eigenkapitalbeteiligungen längere Bindungen und variable Renditen aufweisen.

Sind Crowdinvesting-Plattformen wie Exporo und Bergfürst gebührenfrei?

Für Anleger erheben die großen deutschen Plattformen Exporo und Bergfürst in der Regel keine direkten Gebühren — weder Einstiegs-, Verwaltungs- noch Plattformgebühren. Die Plattformkosten werden vom Projektentwickler getragen. Lediglich auf dem Sekundärmarkt von Bergfürst fällt eine Handelsgebühr von 10 EUR pro Transaktion an. Kleinere oder spezialisierte Plattformen können jedoch Gebühren erheben, die Sie unbedingt in Ihre Renditeberechnung einbeziehen sollten.

Was bedeutet Equity Multiple beim Crowdfunding?

Der Equity Multiple gibt an, wie viel Kapital Sie insgesamt zurückerhalten im Verhältnis zu Ihrer Investition. Ein Equity Multiple von 1,15 bedeutet: Für jeden investierten Euro erhalten Sie 1,15 EUR zurück — also 15 Cent Gewinn pro Euro. Die Formel lautet: Equity Multiple = (Investition + Nettogewinn) / Investition. Ein Equity Multiple unter 1,0 bedeutet Verlust. Dieser Wert eignet sich besonders gut, um verschiedene Crowdfunding-Projekte schnell miteinander zu vergleichen.

Wie hoch ist das Ausfallrisiko bei Immobilien-Crowdinvesting?

Die durchschnittliche Ausfallquote bei Immobilien-Crowdinvesting in Deutschland lag in den letzten Jahren bei etwa 2-3 % des investierten Kapitals — deutlich niedriger als bei Startup-Crowdinvesting. Einzelne Projektverzögerungen oder -ausfälle können jedoch erhebliche Verluste verursachen, da es sich um Nachrangdarlehen ohne Einlagensicherung handelt. Im schlimmsten Fall droht ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Durch breite Diversifikation über mindestens 10 Projekte lässt sich das Portfoliorisiko erheblich senken.

Warum ist der annualisierte ROI besser als der einfache ROI bei Crowdinvesting?

Der einfache ROI zeigt die Gesamtrendite über die gesamte Laufzeit — 12 % klingt gut, aber ob diese in 12 oder 36 Monaten erzielt werden, macht einen gewaltigen Unterschied. Der annualisierte ROI rechnet die Rendite auf ein Jahr um und macht so Projekte mit verschiedenen Laufzeiten vergleichbar. Beispiel: Ein Projekt mit 12 % Gesamtrendite über 36 Monate hat einen annualisierten ROI von ca. 3,85 % — deutlich weniger beeindruckend. Ein anderes mit 8 % über 18 Monate bringt annualisiert 5,27 % und ist somit die bessere Anlage.

Wie viel sollte ich maximal in Crowdinvesting investieren?

Finanzexperten empfehlen, nicht mehr als 5-10 % des liquiden Vermögens in Crowdinvestments zu stecken. Bei einem liquiden Vermögen von 50.000 EUR wären das maximal 2.500 bis 5.000 EUR, verteilt auf mehrere Projekte. Der Grund: Crowdinvesting bietet zwar attraktive Renditen von 4-8 % p. a., ist aber ein hochriskantes Investment ohne Einlagensicherung. Es sollte stets als Beimischung zu einem breit diversifizierten Portfolio dienen, nicht als Hauptanlage.


Wichtige Begriffe zum Crowdfunding-ROI

Nachrangdarlehen

Die häufigste Anlageform beim Immobilien-Crowdinvesting. Der Anleger gewährt dem Projektentwickler ein Darlehen, das im Insolvenzfall erst nach vorrangigen Gläubigern (z. B. Banken) bedient wird.

Abgeltungssteuer

Pauschale Steuer von 25 % auf Kapitalerträge in Deutschland, zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Gilt für Zinsen aus Crowdinvesting-Projekten.

Sparerpauschbetrag

Jährlicher Freibetrag für Kapitalerträge: 1.000 EUR für Singles und 2.000 EUR für Ehepaare. Kapitalerträge bis zu dieser Grenze bleiben steuerfrei.

Equity Multiple

Kennzahl, die das Verhältnis von Gesamtrückfluss zu eingesetztem Kapital angibt. Ein Wert von 1,10 bedeutet 10 % Rendite auf das eingesetzte Kapital.

Annualisierter ROI

Die auf ein Jahr hochgerechnete Rendite eines Investments. Ermöglicht den Vergleich von Projekten mit unterschiedlichen Laufzeiten.

Mezzanine-Kapital

Finanzierungsform zwischen Eigen- und Fremdkapital. Beim Crowdinvesting üblich in Form von Nachrangdarlehen, die bilanziell eigenkapitalähnlich behandelt werden.

Schwarmfinanzierung

Deutscher Begriff für Crowdfunding: Viele Kleinanleger finanzieren gemeinsam ein Projekt. Beim Crowdinvesting steht die Renditeerzielung im Vordergrund.