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GPIO-Strombudget-Rechner

Prüfe, wie viel Strom deine Verbraucher ziehen — gegen die veröffentlichten Grenzwerte deines Boards pro Pin, für alle Pins, an 3,3 V und an 5 V — und was du ergänzen musst, wenn du darüber liegst.

Was du anschließen willst

Mehrere Bauteile an einem Pin? Trag sie als einen Verbraucher ein und addiere ihre Ströme — dann muss die Prüfung pro Pin nicht raten, wie du sie aufteilst.

mA

Aus dem Datenblatt des Bauteils, oder gemessen.

Je ein GPIO-Pin pro Stück.

mA

Wie viele davon an diesem Pin hängen.

Erweitert — 500 mA Netzteil · 20 % Reserve

mA

Kommt aus dem gewählten Board. Trag deinen eigenen Wert ein, wenn du ihn kennst.

Raspberry Pi Pico / Pico W (RP2040) — vier Budgets geprüft

Innerhalb aller Grenzwerte — am knappsten ist ein Pin mit 10 von 12 mA

Deine Sicherheitsreserve von 20 % legt die Warnlinie auf 9,6 mA; der Grenzwert selbst liegt bei 12 mA.

Alle GPIO-Pins zusammen · Spezifikation

30 mA von 50 mA

20 mA übrig

30 mA von 50 mA für alle Pins zusammen

Der am stärksten belastete Pin · Spezifikation

10 mA von 12 mA

2 mA übrig

Der 3,3-V-Pin · empfohlen

20 mA von 300 mA

280 mA übrig

3 GPIO-Pins belegt

Deine Verbraucher

Verbraucher Je Stück (mA) Wie viele Angeschlossen an Gesamt (mA) Status
Verbraucher 1 10 3 GPIO-Pin 30 knapp
Verbraucher 2 20 1 3,3-V-Pin 20 in Ordnung

GPIO-Strombudget — Raspberry Pi Pico / Pico W (RP2040) Ergebnis: Innerhalb aller Grenzwerte — am knappsten ist ein Pin mit 10 von 12 mA Pro GPIO-Pin | 12 mA | Spezifikationsgrenze — darüber hält die Ausgangsspannung die Spezifikation nicht mehr ein | 10 mA | 2 mA übrig Alle GPIO-Pins zusammen | 50 mA | Spezifikationsgrenze — darüber hält die Ausgangsspannung die Spezifikation nicht mehr ein | 30 mA | 20 mA übrig Der 3,3-V-Pin | 300 mA | Empfohlenes Maximum — ein Rat des Herstellers, keine Spezifikation | 20 mA | 280 mA übrig Dein 5-V-Netzteil | 500 mA | Dein Netzteil, nicht das Board | 0 mA | 500 mA übrig Sicherheitsreserve: 20 %

Die Budgets dieses Boards

Budget Grenzwert Art des Grenzwerts Du brauchst Übrig
Pro GPIO-Pin 12 Spezifikationsgrenze — darüber hält die Ausgangsspannung die Spezifikation nicht mehr ein 10 2
Alle GPIO-Pins zusammen 50 Spezifikationsgrenze — darüber hält die Ausgangsspannung die Spezifikation nicht mehr ein 30 20
Der 3,3-V-Pin 300 Empfohlenes Maximum — ein Rat des Herstellers, keine Spezifikation 20 280
Dein 5-V-Netzteil 500 Dein Netzteil, nicht das Board 0 500

Werte aus den Unterlagen von Raspberry Pi Pico / Pico W (RP2040). Ein Gedankenstrich heißt, dass der Hersteller keinen veröffentlicht — dieses Budget wird gezeigt, aber nicht verglichen.

Die Rechnung, Zeile für Zeile

GPIO-Pins: 3 × 10 = 30 mA auf 3 Pins

3,3-V-Pin: 1 × 20 = 20 mA

5-V-Pin: nichts = 0 mA

Am knappsten: ein Pin mit 10 von 12 mA — 2 mA übrig

Was jedes Board liefern kann

Board Pro Pin Art Max. Treiberstufe Alle Pins zusammen 3,3-V-Pin Hinweis
Raspberry Pi 5 / 500 16 sicher 12 50 nicht veröffentlicht Die 16 mA und die 50 mA sind die allgemeine Pad-Angabe von Raspberry Pi; kein Dokument zum BCM2712 oder RP1 veröffentlicht einen Strom pro Pin oder in Summe. Die Treiberstufen des RP1 enden bei 12 mA.
Raspberry Pi 4 Model B / 400 16 sicher 8 50 nicht veröffentlicht Die Pads des BCM2711 starten bei 4 mA Treiberstufe und reichen bis 8 mA — die Hälfte der älteren Modelle.
Raspberry Pi 3 (B / B+ / A+) 16 sicher 16 50 nicht veröffentlicht Die Pads der BCM2835-Familie starten bei 8 mA Treiberstufe und reichen bis 16 mA.
Raspberry Pi Zero 2 W 16 sicher 16 50 nicht veröffentlicht Der RP3A0 nutzt Pads der BCM2835-Familie: 8 mA Treiberstufe ab Werk, 16 mA als Maximum.
Raspberry Pi Zero / Zero W 16 sicher 16 50 nicht veröffentlicht Pads des BCM2835: 8 mA Treiberstufe ab Werk, 16 mA als Maximum.
Raspberry Pi Pico / Pico W (RP2040) 12 Spezifikation 12 50 300 Die 50 mA des RP2040 gelten für GPIO- und QSPI-Pins zusammen, und getrennt für gelieferten und aufgenommenen Strom. Ein Pin startet mit 4 mA Treiberstufe, nicht mit 12.
Raspberry Pi Pico 2 / Pico 2 W (RP2350) 12 Spezifikation 12 100 300 Der RP2350 teilt das Budget: 100 mA über die GPIO-Pins und 20 mA über QSPI, in jede Richtung. Ein Pin startet weiterhin mit 4 mA Treiberstufe.
Arduino Uno R3 / Nano (ATmega328P) 40 absolutes Maximum 20 200 50 40 mA und 200 mA sind absolute Grenzwerte, keine Betriebswerte. Die Portgruppen greifen früher: 150 mA in Summe je Gruppe, die Strom liefert (es gibt zwei), und 100 mA je Gruppe, die Strom aufnimmt (es gibt drei).
ESP32 dev board (ESP32-WROOM-32) 40 Spezifikation 40 1.200 nicht veröffentlicht Die 1200 mA sind ein absoluter Grenzwert für Belastungsspitzen, kein Budget — die eigentliche Obergrenze sind der Regler des Dev-Boards und der USB-Port. Der Strom pro Pin fällt außerdem von etwa 40 mA auf etwa 29 mA, je mehr Pins derselben Domäne gleichzeitig Strom liefern.

Jeder Wert aus dem Dokument des Herstellers selbst, geprüft am 2026-09-17. Eine Zelle mit „nicht veröffentlicht“ ist eine, die der Hersteller nicht angibt.

Was diese Prüfung nicht abdeckt

  • Strom, der in einen Pin hineinfließt. Das ist eine Frage der Klemmdioden im Datenblatt, keine Rechenaufgabe.
  • Einschalt-, Blockier- und Einschwingströme. Ein Motor oder ein großer Kondensator zieht im Moment des Anlaufs ein Vielfaches.
  • Das Tastverhältnis bei PWM. Das Pad sieht den Spitzenwert, Dimmen senkt also nicht, was diese Seite prüft.
  • Gleichzeitiges Schalten sowie thermische und Gehäusegrenzen. Raspberry Pi sagt, das hänge an deiner Platine, der Entkopplung und der Last und liege außerhalb ihrer Kontrolle.
  • Was ein einzelnes Bauteil zieht. Die Milliampere trägst du ein: hier steht keine Bauteilliste, denn selbst die berühmten 60 mA des WS2812B stehen nicht in dessen eigenem Datenblatt.
  • Widerstandswerte, LED-Flussspannung und das ohmsche Gesetz.
  • Akkulaufzeit, Netzteilwirkungsgrad und Spannungsabfall auf der Leitung.
  • Die Leistungsaushandlung von HATs und die USB-Enumeration.

Board-Werte geprüft am 2026-09-17

Jeder Wert pro Pin, für alle Pins und je Versorgungsschiene stammt aus dem unter Quellen genannten Herstellerdokument. Nichts auf dieser Seite ist eine Schätzung aus der Community.

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GPIO-Strombudget. Pro Pin, alle GPIO-Pins zusammen, der 3,3-V-Pin und dein 5-V-Netzteil.

Der Rechner prüft deine Verbraucher gegen die vier Grenzwerte deines Boards: pro Pin, alle GPIO-Pins zusammen, den 3,3-V-Pin und dein 5-V-Netzteil. Er nennt den Grenzwert, an den du zuerst stößt, schreibt dazu, welcher Art dieser Grenzwert ist, und setzt einen Strich, wo der Hersteller nichts veröffentlicht hat.

Was ist ein Strombudget für GPIO-Pins?

Vier Zahlen entscheiden, ob eine Schaltung an ein Board passt: was ein einzelner GPIO-Pin abgeben darf, was alle GPIO-Pins zusammen abgeben dürfen, was am 3,3-V-Pin der Stiftleiste hängen darf, und was von deinem 5-V-Netzteil übrig bleibt, nachdem sich das Board selbst versorgt hat. Ein Verdrahtungsplan muss alle vier bestehen, und das Board gibt an der Grenze nach, die deine Verbraucher zuerst erreichen.
Die vier Zahlen sind nicht vom selben Typ, und davon hängt ab, wie weit du sie ausreizen darfst. Die 16 mA pro Pin bei Raspberry Pi sind ein sicherer Strom: die Pads sind dafür ausgelegt, und darunter nimmt das Bauteil keinen Schaden. Dasselbe Dokument schiebt den Satz hinterher, den fast jede Zusammenfassung wegkürzt — darüber gibt es keinen garantierten sicheren Höchststrom. Die 12 mA einer Pico sind eine Spezifikationsgrenze: darüber leitet der Pin weiter, und was nicht mehr stimmt, ist die Ausgangsspannung. Die 40 mA pro Pin und 200 mA über VCC oder GND einer Arduino Uno sind absolute Grenzwerte — Microchip druckt sie unter den Hinweis, dass Belastungen jenseits der gelisteten Werte dauerhaften Schaden verursachen können — also Zahlen, von denen man wegkonstruiert, und keine Budgets zum Ausgeben. Und die 300 mA am 3,3-V-Pin einer Pico sind ein empfohlenes Maximum, ein Rat von Raspberry Pi und keine Messung.
Wie vollständig diese Unterscheidung auf Deutsch ankommt, schwankt von Quelle zu Quelle. heise online nennt in „Das können die GPIO-Pins“ genau eine Zahl — „Zusammen liefern die GPIO-Pins bis zu 50 Milliampere Strom an externe Geräte“ — und keinen Wert pro Pin. Das Elektronik-Kompendium führt auf „GPIO beschalten“ beide Zahlen richtig, 16 mA pro Anschluss und 50 mA in Summe, schreibt aber dazu, es handle sich um „Erfahrungswerte von Raspberry-Pi-Anwendern, die durch Experimentieren herausgefunden haben“. Beide Zahlen stehen in Raspberry Pis eigener Hardware-Dokumentation: die 16 mA im Abschnitt zur Pad-Steuerung, dort unter der eigenen Überschrift „Safe current“, die 50 mA auf der Seite zur Stromversorgung.
Wie ein Chip das Summenbudget aufteilt, wechselt mit der Silizium-Generation, und genau daran zerbricht eine Faustregel beim Boardwechsel. RP2040, der Chip der ersten Pico, deckelt die Summe von allem, was seine GPIO- und seine QSPI-Pins abgeben, bei 50 mA, mit einem zweiten, davon unabhängigen 50-mA-Deckel für alles, was hineinfließt. RP2350 in der Pico 2 teilt das auf: 100 mA über die GPIO-Pins plus 20 mA für QSPI, wieder in jeder Richtung. Zwei Boards derselben Familie, dieselben 12 mA pro Pin, dieselben 26 herausgeführten GPIO — und zwei verschiedene Antworten auf die Frage, wie viele LEDs hineinpassen. In den deutschsprachigen RP2350-Vergleichen taucht diese Aufteilung nicht auf: pi-shop.ch stellt RP2350 und RP2040 Zeile für Zeile gegenüber und führt unter „GPIO“ nur die Pin-Zahl, und der Pico-2-Test von Raspberry Pi Geek nennt überhaupt keinen Milliampere-Wert. Die Aufteilung steht in der elektrischen Tabelle des RP2350-Datenblatts, und das gibt es nur auf Englisch.
Manche Budgets sind schlicht nicht veröffentlicht, und das auszusprechen ist mehr wert, als die Lücke zu füllen. Für die 3,3-V-Pins der Stiftleiste eines Raspberry Pi nennt kein Dokument von Raspberry Pi einen Grenzwert. Die Pad-Dokumentation sagt, die 3,3-V-Versorgung sei für rund 3 mA pro GPIO-Pin ausgelegt, und das beschreibt, was die Pads selbst ziehen, nicht was der Pin der Stiftleiste hergibt. An ihrer Stelle werden zwei andere Zahlen zitiert. pinout.xyz führt 500 mA für alle Modelle ab der B+ und schreibt im selben Absatz, dass die Angabe mangels Dokumentation und Messungen eine Faustregel ist. Die ebenfalls genannten 50 mA beschreiben den Regler der frühen Boards; im Deutschen Raspberry Pi Forum steht der Wert seit Mai 2013 so im Thread „GPIO Strombelastbarkeit“, in dem jemand eine CAN-Schaltung mit 75 mA aus der Stiftleiste versorgen wollte. Dieser Rechner schreibt an dieser Stelle einen Strich, lässt die Prüfung aus dem Urteil heraus und sagt das auf der Karte.
Eine letzte Unterscheidung rettet Boards: die Treiberstufe ist keine Strombegrenzung. Die Stufen 2, 4, 8 und 12 mA eines RP2040-Pads und die Leiter von 2 bis 16 mA bei einem Raspberry Pi legen fest, wie kräftig der Pin zieht — also den Strom, unterhalb dessen die Ausgangsspannung ihre Spezifikation noch hält. Ein Pico-Pin startet nach dem Einschalten auf der 4-mA-Stufe, nicht auf 12. Wie wenig das ein Deckel ist, hat Elektronik-Labor nachgemessen: eine rote LED direkt vom Pico-Pin gegen Masse zog 23 mA, eine grüne 20 mA, eine gelbe 16,5 mA, und der Autor hält fest, „Der Strom ist also nicht auf z.B. 2 mA begrenzt, sondern das aktive Schaltelement im Ausgang wirkt als Widerstand“. Das RP2350-Datenblatt sagt dasselbe über seine eigene Tabelle: die Werte sind keine harten Grenzen und bedeuten nicht, dass der Pin immer die eingestellten Milliampere liefert.

Neun Missverständnisse beim Strombudget — und was im Datenblatt steht

  • Die 50 mA der Pico als Wert pro Pin lesen. Es ist die Summe von allem, was die GPIO- und die QSPI-Pins des RP2040 gleichzeitig abgeben, mit einem zweiten, unabhängigen 50-mA-Budget für alles, was hineinfließt. Pro Pin sind es 12 mA, und die beiden Zahlen stehen in verschiedenen Zeilen derselben Tabelle.
  • Die 16 mA und die 50 mA für Erfahrungswerte halten. Das Elektronik-Kompendium schreibt unter „Wie hoch ist die sichere Stromstärke?“, es handle sich um „Erfahrungswerte von Raspberry-Pi-Anwendern“. Beide Zahlen stehen in Raspberry Pis eigenen Dokumenten, und die 16 mA stehen dort unter der Überschrift „Safe current“: darunter nimmt das Bauteil keinen Schaden.
  • Die Treiberstufe für den Grenzwert halten. Unter dem Relais-Tutorial von tutorials-raspberrypi.de steht im Kommentarbereich, der Raspberry Pi könne „pro GPIO-Port nur max. 8mA an Strom zur Verfügung stellen“. 8 mA ist die höchste Treiberstufe der 4er-Serie; bei Pi 3 und Zero sind es 16 mA, bei der Pi 5 zwölf. Der sichere Strom bleibt in allen Fällen 16 mA, und dazwischen liegt das Fenster, in dem der Pin liefert und die Ausgangsspannung aus der Spezifikation läuft.
  • Für den 3,3-V-Pin eines Raspberry Pi eine Zahl annehmen. Die 500 mA stammen von pinout.xyz, wo im selben Absatz steht, dass es mangels Dokumentation und Messungen eine Faustregel ist; die 50 mA beschreiben den Regler der frühen Boards. Keine der beiden steht in einem Dokument von Raspberry Pi.
  • Aus dem Wert pro Pin eine Gesamtsumme bilden. Die FAQ des Deutschen Raspberry Pi Forums rechnet 16 mA auf alle Pins hoch, landet bei 304 mA und verwirft die Zahl im selben Atemzug, weil so viel nicht zur Verfügung steht. Was Raspberry Pi tatsächlich veröffentlicht, sind 50 mA über alle GPIO-Pins zusammen — das Board bremst weit vor der Multiplikation.
  • Einen absoluten Grenzwert ausgeben. Die 40 mA pro Pin der Uno stehen bei Microchip unter der Überschrift, die vor dauerhaftem Schaden warnt. Arduinos eigene technische Daten nennen 20 mA als Dauerstrom pro E/A-Pin, und das ist der Wert, bei dem der ATmega charakterisiert wird.
  • Beim ESP32 die 1.200 mA für ein Budget halten. Es ist die einzige Summenangabe, die Espressif veröffentlicht, und sie steht in der Tabelle der absoluten Grenzwerte, unter dem Hinweis, dass Normalbetrieb bei diesen Bedingungen nicht impliziert ist. Espressif merkt außerdem an, dass der Strom pro Pin von rund 40 mA in Richtung 29 mA sinkt, je mehr Pins derselben Versorgungsdomäne gleichzeitig liefern.
  • PWM für eine Division halten. Ein auf 50 % Tastgrad gedimmter LED-Strang halbiert den Mittelwert, und das Pad sieht den vollen Spitzenwert, solange der Pin high ist. Alle Budgets auf dieser Seite sind Spitzenwerte, also trag den Spitzenwert ein.
  • Der berühmten Zahl eines Bauteils vertrauen. Die überall zitierten 60 mA pro WS2812B stehen nicht in dessen Datenblatt; dort ist gar kein Versorgungsstrom pro LED angegeben. Genau deshalb gibt es hier keine Bauteilbibliothek, sondern das Feld, in das du die Milliampere deines Exemplars oder deiner Messung einträgst.

Die vier Vergleiche als Rechnung

IZiel=iIiniL5V=INetzteilIBoardR=L(1m)I_{\text{Ziel}} = \sum_i I_i \cdot n_i \qquad L_{5\,\text{V}} = I_{\text{Netzteil}} - I_{\text{Board}} \qquad R = L \cdot (1 - m)
  • IiI_i = Strom je Stück, wie du ihn im Feld „Strom je Stück“ einträgst, in mA
  • nin_i = Wie viele Exemplare dieses Verbrauchers du anschließt
  • IZielI_{\text{Ziel}} = Summe aller Verbraucher an einem Anschlussziel: GPIO-Pins, 3,3-V-Pin oder 5-V-Pin
  • LL = Der Grenzwert, den das Board für dieses Ziel veröffentlicht
  • L5VL_{5\,\text{V}} = Das 5-V-Budget: dein Netzteil minus dem Eigenbedarf des Boards
  • mm = Sicherheitsreserve: 0, 10, 20 oder 30 %, voreingestellt 20 %
  • RR = Reservelinie — ab hier gilt eine Prüfung als knapp, obwohl der Grenzwert noch steht
Die Arithmetik ist absichtlich flach. Arbeit macht nicht das Rechnen, sondern das Nachschlagen der vier Grenzwerte — und genau das nimmt dir die Board-Tabelle ab.
1. Summiert wird getrennt nach Ziel. Im Startzustand hängen drei Verbraucher mit je 10 mA an GPIO-Pins und einer mit 20 mA am 3,3-V-Pin. Das ergibt 30 mA an den GPIO-Pins und 20 mA am 3,3-V-Pin. Ein Verbraucher am 5-V-Pin taucht in keiner der GPIO-Summen auf, und umgekehrt.
2. Der schlechteste Pin wird einzeln geprüft. Die drei 10-mA-Verbraucher sitzen auf drei Pins, der am stärksten belastete führt also 10 mA. Gegen die Spezifikationsgrenze der Pico von 12 mA bleiben 2 mA Luft.
3. Das 5-V-Budget entsteht erst durch Subtraktion. L5V ist dein Netzteil minus dem, was das Board für sich selbst zieht. Eine Pi 4 an einem 3.000-mA-Netzteil lässt mit den 800 mA Eigenbedarf ihrer Zeile — dem höheren Wert aus den 600 mA der Pi 4 Model B und den 800 mA der Pi 400 — 2.200 mA am 5-V-Pin übrig; ein Motor mit 1.000 mA passt hinein und lässt 1.200 mA frei. Dieses eine Budget kannst du mit einem größeren Netzteil anheben — die anderen drei sind im Silizium festgelegt.
4. Die Reservelinie liegt unter dem Grenzwert. Bei 20 % Reserve wird aus den 12 mA pro Pin eine Linie bei 9,6 mA, aus den 50 mA für alle Pins eine bei 40 mA, aus den 300 mA am 3,3-V-Pin eine bei 240 mA. Die 10 mA des Startzustands liegen über 9,6 mA und unter 12 mA: innerhalb des Grenzwerts, aber jenseits der Reserve. Deshalb steht dort „Innerhalb aller Grenzwerte“ und die Karte ist trotzdem gelb.
5. Es bindet das knappste Verhältnis, nicht die größte Zahl. Verglichen wird bei jeder Prüfung, die überhaupt einen Grenzwert hat, ihr Verhältnis aus gebrauchtem Strom und Grenzwert — für die drei Ziele die Summe IZiel, für den Pin der stärkste einzelne Verbraucher. Eine Prüfung ohne veröffentlichten Wert und eine Prüfung mit 0 mA Last nehmen an diesem Vergleich nicht teil — ein Strich ist kein Bestanden, und eine Null ist kein Bestanden.

Was jedes Board veröffentlicht, und welcher Art die Zahl ist

BoardPro GPIO-PinAlle GPIO-Pins zusammen3,3-V-PinHöchste Treiberstufe
Raspberry Pi 5 / 50016 mA — sicher50 mA — sicherNicht veröffentlicht12 mA
Raspberry Pi 4 Model B / 40016 mA — sicher50 mA — sicherNicht veröffentlicht8 mA
Raspberry Pi 3 (B / B+ / A+)16 mA — sicher50 mA — sicherNicht veröffentlicht16 mA
Raspberry Pi Zero 2 W16 mA — sicher50 mA — sicherNicht veröffentlicht16 mA
Raspberry Pi Zero / Zero W16 mA — sicher50 mA — sicherNicht veröffentlicht16 mA
Pico / Pico W (RP2040)12 mA — Spezifikation50 mA — Spezifikation, GPIO und QSPI zusammen300 mA — empfohlen12 mA
Pico 2 / Pico 2 W (RP2350)12 mA — Spezifikation100 mA — Spezifikation, plus 20 mA für QSPI300 mA — empfohlen12 mA
Arduino Uno R3 / Nano (ATmega328P)40 mA — absoluter Grenzwert200 mA — absoluter Grenzwert50 mA — empfohlen20 mA
ESP32-Entwicklungsboard (ESP32-WROOM-32)40 mA — Spezifikation1.200 mA — absoluter GrenzwertNicht veröffentlicht40 mA

So benutzt du den GPIO-Strombudget-Rechner

Die Seite startet auf einer Raspberry Pi Pico mit drei Verbrauchern zu je 10 mA an GPIO-Pins, einem mit 20 mA am 3,3-V-Pin und 20 % Sicherheitsreserve. Dieser Zustand liegt innerhalb aller vier Grenzwerte und ist trotzdem gelb, weil 10 mA gegen eine Spezifikationsgrenze von 12 mA die Reservelinie bei 9,6 mA bereits überschritten haben. Den Unterschied zwischen einer Reserve und einem Grenzwert sichtbar zu machen, ist der ganze Zweck des Startzustands.
1. Wähl dein Board im Feld „Board“. Daran hängen die vier Budgets, die Treiberstufen, die Zahl der GPIO-Pins und das voreingestellte 5-V-Netzteil. Für ein Board, das die Liste nicht führt, gibt es den Eintrag, bei dem du die drei Grenzwerte selbst aus einem Datenblatt einträgst.
2. Füll die erste Zeile unter „Was du anschließen willst“ aus: Strom je Stück, wie viele, und angeschlossen an — GPIO-Pin, 3,3-V-Pin oder 5-V-Pin. Bis zu sechs Verbraucher passen hinein, mit je einer Aktion zum Hinzufügen und zum Entfernen.
3. Trag den Strom ein, den das Bauteil in deiner Schaltung zieht, gemessen oder aus seinem eigenen Datenblatt. Eine Bauteilbibliothek gibt es hier bewusst nicht: was eine LED zieht, hängt vom Vorwiderstand, von der Farbe und von der Betriebsspannung ab, und manche berühmte Zahl steht nirgends geschrieben — die 60 mA pro WS2812B stehen nicht im WS2812B-Datenblatt.
4. Öffne „Erweitert“, wenn du es brauchst. Dort stehen „Dein 5-V-Netzteil liefert“, die Sicherheitsreserve mit 0, 10, 20 oder 30 %, und bei einem selbst eingetragenen Board die drei Grenzwerte.
5. Lies zuerst die Urteilskarte. Sie läuft über die volle Breite und trägt die Farbe der Prüfung, die bindet — ein grünes Urteil über einer gelben Prüfung kann dort nicht stehen. Entweder nennt sie den knappsten Grenzwert mit beiden Zahlen, oder sie schreibt hin, wie viele Milliampere zu viel sind und bei welcher Prüfung.
6. Geh die Prüfkarten darunter durch: „Alle GPIO-Pins zusammen“ mit Balken, „Der am stärksten belastete Pin“, „Der 3,3-V-Pin“ und „Dein 5-V-Netzteil“, letztere nur, wenn dort etwas hängt. Jede Überschrift trägt die Art des Grenzwerts mit, den sie gerade prüft, sodass du siehst, ob du dich an einen sicheren Strom oder an einen absoluten Grenzwert annäherst.
7. Sieh dir die Detailzeilen an: wie viele Pins belegt sind, der Hinweis zur Treiberstufe, wenn ein Pin mehr führt als die höchste Stufe seines Pads und dabei innerhalb des Grenzwerts pro Pin bleibt, und die Liste der Budgets, die aus dem Vergleich fallen, weil der Hersteller nichts veröffentlicht.
8. Kopier die Budgets. „Die Budgets dieses Boards“ hat einen Kopieren-Knopf, und was dabei herauskommt — vier beschriftete Zeilen, das Urteil, die Reserve und ein Strich, wo nichts veröffentlicht ist — ist genau das Objekt, das man unter eine Forenfrage setzt.

Acht gerechnete Fälle, jeder zu einer Frage, die auf Deutsch gestellt wurde

Acht RGB-LEDs direkt an die Pins einer Pico

Acht RGB-LEDs mit gemeinsamer Kathode sind 24 einzelne Kanäle, und zu je 20 mA verlangen sie 480 mA von den GPIO-Pins, verteilt auf 24 Pins. Das Summenbudget der Pico sind 50 mA, das Urteil lautet also 430 mA zu viel bei „Alle GPIO-Pins zusammen“. Die Prüfung pro Pin fällt ebenfalls durch, 20 mA gegen eine Spezifikationsgrenze von 12 mA, aber entschieden wird über die Summe: Verbraucher zwischen Pins hin- und herzuschieben repariert keine Chip-Summe, und die Abhilfekarte sagt es in ihrer Überschrift — „Der Chip kann das nicht liefern, egal was du pro Pin machst“.
Der Weg, der funktioniert, ist ein Treiber-IC: ein PCA9685 für gewöhnliche LEDs, oder der Wechsel zu adressierbaren WS2812B oder APA102, die ihre eigene Versorgung mitbringen und statt 24 Pins einen oder zwei belegen.

Dieselben acht RGB-LEDs an einer Pico 2

Tausch RP2040 gegen RP2350 und aus dem Topf, den der Vorgänger zwischen GPIO und QSPI geteilt hat, werden 100 mA allein für die GPIO-Pins, plus 20 mA extra für QSPI. Die 480 mA sind immer noch 380 mA zu viel, und die Zahl pro Pin hat sich nicht bewegt: 20 mA gegen dieselbe Spezifikationsgrenze von 12 mA.
Der Boardwechsel kauft 50 mA, wo die LEDs fast das Zehnfache verlangen. Dieses Paar ist das beste Argument für eine Tabelle pro Board statt eines einzigen Zahlensatzes: derselbe Satz, der dieselbe Verdrahtung beschreibt, bekommt zwei verschiedene Antworten auf zwei Boards, die im Gespräch beide „die Pico“ heißen.

Ein einzelner 15-mA-Verbraucher an einem Pico-Pin

Ein einziger Verbraucher mit 15 mA an einem GPIO-Pin der Pico kommt mit 3 mA zu viel heraus. Die Summe ist entspannt, 15 von 50 mA, der 3,3-V-Pin wird nicht berührt; durch fällt allein der Pin, 15 mA gegen eine Spezifikationsgrenze von 12 mA.
Weil der Chip Platz hat und nur ein Pin überzieht, heißt die Abhilfe Transistor oder MOSFET und nicht Treiber-IC: „Ein Pin soll diese Last schalten, nicht tragen“. Dass der Pin die 15 mA trotzdem durchlässt, hat Elektronik-Labor an einer Pico nachgemessen — eine rote LED zog dort 23 mA direkt aus dem Pin. Der Pin hält die Ausgangsspannung dabei nicht mehr ein; zerstört wird er nicht, und genau diese Zweiteilung steckt im Wort „Spezifikationsgrenze“.

Vier LEDs zu je 15 mA an einer Raspberry Pi 5

Im Deutschen Raspberry Pi Forum steht die Frage „LED angeschlossen - Wie viele sind max. möglich?“ seit August 2022, und die Antworten reichen von 2 mA über 4 mA bis zu einer Debatte zwischen 7 und 20 mA pro Pin. Rechne den oberen Rand dieser Spanne durch: 15 mA an einem einzelnen Pin liegen mit 1 mA Luft innerhalb des sicheren Stroms von 16 mA, was der Rechner als knapp und nicht als grün ausweist. Vier davon sind 60 mA über die GPIO-Pins gegen den sicheren Strom von 50 mA für alle zusammen, also 10 mA zu viel, und die bindende Prüfung ist die Summe.
Darunter erscheint eine zweite Zeile: „Ein Pin führt 15 mA und liegt damit über der höchsten Treiberstufe dieses Pads von 12 mA. Er lässt den Strom durch, aber die Ausgangsspannung hält die Spezifikation nicht mehr ein.“ Was nach einem bescheidenen Vier-LED-Panel aussieht, überschreitet zwei verschiedene Decken gleichzeitig — und keine der beiden sieht man, wenn man nur auf den Vorwiderstand schaut.

Ein Relais-Modul mit 70 mA an einem Pin der Pi 5

70 mA aus einem Pin sind 54 mA zu viel über dem sicheren Strom von 16 mA der Pi, und dieselbe Last allein ist schon 20 mA zu viel über den 50 mA für alle Pins. Die bindende Prüfung ist der Pin, und trotzdem öffnet der Rechner die Treiberkarte und nicht die Transistorkarte, weil die Chip-Summe dem Pin vorgeht, wenn beide überziehen: die Last ist zu groß für den Chip, nicht nur für einen seiner Pins.
Im Deutschen Raspberry Pi Forum laufen die Threads dazu unter Titeln wie „Relais an GPIO lässt sich nicht schalten“ und „Relais direkt mit GPIO schalten?“. Der Aufbau, der funktioniert, versorgt das Modul vom 5-V-Pin und lässt den GPIO einen Transistor, MOSFET oder Optokoppler schalten, sodass der Pin die Last kommandiert statt sie zu tragen. Unter dem Relais-Tutorial von tutorials-raspberrypi.de steht im Kommentarbereich die typische Fehldiagnose, der Pi liefere „pro GPIO-Port nur max. 8mA“ — das ist eine Treiberstufe, nicht der Grenzwert. Viele Relaisplatinen bringen Transistor und Optokoppler bereits mit; wenn deine das tut, trag den Strom ihres Eingangs ein und nicht den der Spule.

Ein 30-mA-Sensor am 3,3-V-Pin einer Pi 5

An den GPIO-Pins hängt nichts, der einzige Verbraucher sitzt am 3,3-V-Pin der Stiftleiste. Das Urteil sagt es wörtlich: „Für dieses Board ist kein Grenzwert veröffentlicht“, schreibt die Summe daneben — 30 mA am 3,3-V-Pin — und lässt den Vergleich ungemacht. Raspberry Pi hat nicht erklärt, wofür dieser Pin gut ist, also ist ein Strich die ehrliche Ausgabe, und ein Strich ist weder ein Bestanden noch eine Null.
Dieselben 30 mA würden an einer Pico gegen die 300 mA gemessen, die ihr Datenblatt empfiehlt, und an einer Arduino Uno gegen die 50 mA, die Arduino veröffentlicht. Von diesen drei Boards haben nur zwei eine Zahl, mit der sich der Sensor vergleichen lässt, und die Karte sagt dir, in welchem der beiden Fälle du bist, statt dich stillschweigend durchzuwinken.

60 mA am 3,3-V-Pin einer Arduino Uno

Arduinos eigene technische Daten geben dem 3,3-V-Pin der Uno 50 mA, eine Zahl, die vom Regler der Platine stammt und nicht vom ATmega328P. Ein Verbraucher mit 60 mA ist 10 mA zu viel, die bindende Prüfung ist der 3,3-V-Pin, und die Abhilfe heißt „Gib ihr ein eigenes Netzteil“, weil die Versorgung zu knapp ist und nicht ein Pin.
Die Budgets des Chips bleiben dabei unberührt: 0 mA gegen den absoluten Grenzwert von 40 mA pro Pin und 0 mA gegen die 200 mA in Summe. Ein 3,3-V-Sensor fasst den ATmega nie an, und deshalb würde eine Prüfung, die nur aus den Pin- und Summenwerten des Mikrocontrollers gebaut ist, diesen Aufbau wortlos durchlassen.

Sechs LEDs zu je 20 mA an einem ESP32-Entwicklungsboard

20 mA pro Pin gegen die 40-mA-Zahl des ESP32, und 120 mA gegen kumulierte 1.200 mA: beide Budgets, die dieses Board veröffentlicht, gehen durch, und das knappste ist der Pin bei der Hälfte seines Grenzwerts. Für den 3,3-V-Pin eines ESP32-Entwicklungsboards gibt es keine veröffentlichte Zahl, diese Prüfung bleibt also außen vor.
Bevor man sich entspannt, lohnt ein Blick auf die Art der Zahlen. Die 1.200 mA sind ein Belastungswert aus der Tabelle der absoluten Grenzwerte, und Espressif merkt von sich aus an, dass der Strom pro Pin von rund 40 mA in Richtung 29 mA sinkt, je mehr Pins derselben Versorgungsdomäne gleichzeitig liefern. Die Decke, an die du an einem Entwicklungsboard wirklich stößt, ist dessen 3,3-V-Regler und der USB-Port dahinter — und weil diese Zahl von dem stammt, der das Board bestückt hat, und nicht von Espressif, kann diese Prüfung sie nicht enthalten.

Wann sich die Prüfung lohnt, und wann nicht

Für eine einzelne LED mit Vorwiderstand an einem Pin brauchst du kein Werkzeug. Drei Situationen dagegen lohnen die zwei Minuten.
Beim Wechsel der Boardfamilie. Ein Aufbau, der an einer Pi 3 lief, läuft an einer Pi 4 nicht automatisch gleich: die Treiberleiter der 4er-Serie endet bei 8 mA, während der sichere Strom von 16 mA stehen bleibt. Dazwischen liegt ein Bereich, in dem der Pin den Strom führt und seine Ausgangsspannung die Spezifikation verlässt — Logikpegel brechen, bevor Hardware bricht. Derselbe Effekt trennt RP2040 von RP2350: die Summe verdoppelt sich, die Zahl pro Pin nicht.
Wenn mehr als ein Verbraucher am selben Board hängt. Die Prüfung pro Pin ist die, die man selbst macht; die Chip-Summe ist die, die man vergisst. Vier LEDs zu 15 mA an einer Pi 5 bestehen jede für sich und fallen zusammen durch. Deshalb prüft diese Seite beide gleichzeitig und schreibt das Urteil auf die bindende Prüfung, nicht auf die freundlichste.
Bevor du in einem Forum fragst. Die Tabelle „Die Budgets dieses Boards“ hat einen Kopieren-Knopf, und was sie ausgibt — vier beschriftete Zeilen, das Urteil, die Reserve und ein Strich, wo nichts veröffentlicht ist — beantwortet die erste Rückfrage schon, bevor sie jemand stellt. Im Deutschen Raspberry Pi Forum beginnt der Thread „Strom auf GPIO vom Pico“ genau damit, dass der Fragesteller im Netz widersprüchliche Angaben gefunden hat; vier beschriftete Zeilen mit einer Quelle darunter sparen die halbe Diskussion.
Nicht nötig ist der Rechner, wenn dein Verbraucher ohnehin sein eigenes Netzteil hat und nur das Signal vom Pin kommt. Dann führt der Pin den Basis- oder Gate-Strom, und der liegt in einer Größenordnung, in der keines der vier Budgets ins Rutschen kommt.

So bringst du eine Verdrahtung durch alle vier Prüfungen

  • Schau erst nach, welcher Art die Zahl ist, bevor du sie ausreizt. Ein sicherer Strom hat konstruktiven Abstand nach oben, ein absoluter Grenzwert keinen: 14 mA gegen den sicheren Strom von 16 mA einer Pi sind eine Entwurfsentscheidung, 38 mA gegen den absoluten Grenzwert von 40 mA einer Uno sind ein Glücksspiel.
  • Lass die Reserve rechnen. Sie steht unter „Erweitert“ mit 0, 10, 20 und 30 %, kommt mit 20 % und färbt eine Prüfung gelb, sobald du die Linie überschreitest. Im Startzustand werden drei 10-mA-LEDs bei 9,6 mA gelb, statt auf die 12 mA zu warten.
  • Ordne die Abhilfe der Prüfung zu, die durchgefallen ist. Ein überzogener Pin bei gesunder Chip-Summe verlangt Transistor oder MOSFET, damit der Pin die Last schaltet statt sie zu tragen. Eine überzogene Chip-Summe verlangt ein Treiber-IC — PCA9685 für gewöhnliche LEDs, WS2812B oder APA102 für adressierbare —, weil Umstecken keine Summe repariert. Eine überzogene Versorgung verlangt ihr eigenes Netzteil.
  • Merk dir, welche von beiden vorgeht. Der Rechner öffnet genau eine Abhilfekarte, und die Chip-Summe schlägt den Pin: wenn alle Pins zusammen überziehen, bekommst du die Treiberkarte, auch wenn zusätzlich ein einzelner Pin überzieht.
  • An einer Pi 4 achte auf die Lücke zwischen Treiberstufe und sicherem Strom. Die Leiter der 4er-Serie endet bei 8 mA, der sichere Strom von 16 mA bleibt, und alles dazwischen lässt den Pin liefern, während die Ausgangsspannung draußen ist. Der Rechner schreibt diese Zeile hin, wenn sie zutrifft.
  • Eine Pico 2 hebt die Summe und lässt den Pin, wo er war. RP2350 bringt die GPIO-Zahl von 50 auf 100 mA und gibt QSPI eigene 20 mA, während die 12 mA pro Pin exakt stehen bleiben. Wenn dir die Prüfung pro Pin durchgefallen ist, ändert der Boardwechsel nichts.
  • Dimensionier den 5-V-Pin von deinem Netzteil her. Dieses Budget ist das, was du als Leistung deines Netzteils eingetragen hast, minus dem veröffentlichten Eigenbedarf des Boards: 800 mA in den Zeilen von Pi 5 und Pi 4, 150 mA bei Zero / Zero W. Ein größeres Netzteil hebt dieses eine Budget — bei den anderen drei passiert nichts.
  • Trag den Spitzenwert ein, nicht den Mittelwert. Für PWM, Blinkmuster und alles, was taktet, ist die Zahl, die das Pad sieht, der Strom im eingeschalteten Zustand. Ein Multimeter im Mittelwert zeigt dir hier die freundlichere und die falsche Zahl.

Was diese Prüfung nicht abdeckt

Jeder Wert pro Pin, für alle Pins und je Versorgungsschiene stammt aus dem unter Quellen genannten Herstellerdokument, und der Datensatz wurde am 17. September 2026 Zelle für Zelle neu hergeleitet. Wo eine Zeile mehrere Modelle abdeckt, trägt sie den höheren veröffentlichten Eigenbedarf der genannten Modelle, damit die 5-V-Reserve nie zu großzügig ausfällt. Nichts in der Tabelle ist eine Schätzung aus der Community, und nichts ist interpoliert.
Mehreres bleibt bewusst außerhalb der Arithmetik, und ein Aufbau kann alle vier Budgets bestehen und an einem davon scheitern.
Strom, der in einen Pin hineinfließt. Das ist eine andere Frage, beantwortet von der Eingangsspezifikation und den Schutzdioden, nicht von einem Ausgangsbudget.
Einschaltstrom, Blockierstrom und Transienten. Der Anlaufstrom eines Motors und der Ladestoß eines Kondensators liegen um ein Vielfaches über dem stationären Wert, den du einträgst, und keiner von beiden ist modelliert.
Der Tastgrad beim PWM. Das Pad sieht den Spitzenwert, solange der Pin high ist, also steuert eine gedimmte LED hier ihren vollen Strom bei. Das ist die konservative Lesart und für einen Pad-Grenzwert die richtige.
Gleichzeitiges Schalten sowie thermische und Gehäusegrenzen. Espressifs Hinweis, dass der Strom pro Pin des ESP32 von rund 40 mA in Richtung 29 mA sinkt, wenn mehr Pins derselben Domäne gleichzeitig liefern, ist ein Beispiel; die Verlustleistung des Gehäuses ist ein zweites.
Die Portgruppen der Arduino Uno. Zwei Quellgruppen zu je 150 mA und drei Senkengruppen zu je 100 mA greifen vor den 200 mA in Summe, und sie anzuwenden setzte voraus zu wissen, an welchem physischen Pin jeder Verbraucher sitzt und in welche Richtung der Strom fließt — zwei Angaben, nach denen diese Seite nie fragt.
Die Werte der Pi 5 sind die allgemeine Pad-Empfehlung von Raspberry Pi. Kein Dokument zu BCM2712 oder RP1 veröffentlicht einen Strom pro Pin oder in Summe; das Peripherie-Handbuch des RP1 hat überhaupt keinen Abschnitt zu elektrischen Kennwerten. Die 16 mA und die 50 mA stammen von den modellübergreifenden Pad- und Stromversorgungsseiten, die die Pi 5 unter den abgedeckten Boards führen, ohne die Zahlen nach Modell einzuschränken. Dokumentiert ist dagegen, dass die Treiberstufen des RP1 bei 12 mA enden.
Beim ESP32 bindet die Summenprüfung praktisch nie. Die 1.200 mA sind die einzige kumulierte Zahl, die Espressif veröffentlicht, und sie ist ein Belastungswert; ein Aufbau mit 400 mA über die Pins liest sich hier als innerhalb aller Grenzwerte, während der 3,3-V-Regler des Entwicklungsboards schon nachgeben kann. Dieser Regler gehört dem, der das Board gebaut hat, nicht Espressif, und deshalb steht keine Zahl dafür in diesem Datensatz.
Das ohmsche Gesetz wohnt woanders. Widerstandswerte, Durchlassspannung einer LED, Laufzeit einer Batterie, Wirkungsgrad des Netzteils, Spannungsabfall auf der Leitung, Leistungsaushandlung eines HAT und USB-Enumeration sind eigene Rechnungen, und keine davon läuft hier.

GPIO-Strom — häufige Fragen

Wie viel Strom darf ein GPIO-Pin liefern?

Das hängt vom Chip ab. Ein Pad des Raspberry Pi ist für 16 mA als sicheren Strom ausgelegt, ein Pin der Pico und der Pico 2 auf 12 mA spezifiziert, ein ESP32-Pin auf 40 mA. Die Arduino Uno trägt 40 mA als absoluten Grenzwert bei 20 mA Dauerstrom.

Sind die 50 mA der Raspberry Pi Pico pro Pin oder für alle Pins zusammen?

Für alle zusammen. Das RP2040-Datenblatt deckelt die Summe dessen, was GPIO- und QSPI-Pins abgeben, bei 50 mA und deckelt getrennt davon alles auf 50 mA, was hineinfließt. Pro Pin sind es 12 mA.

Hat die Pico 2 ein höheres Strombudget als die Pico?

In der Summe ja, pro Pin nein. RP2350 veröffentlicht 100 mA über die GPIO-Pins plus 20 mA für die QSPI-Pins, in jeder Richtung, wo RP2040 GPIO und QSPI in eine einzige Zahl von 50 mA je Richtung gepackt hat. Pro Pin sind beide Chips auf 12 mA spezifiziert, beide haben 12 mA als höchste Treiberstufe und beide starten auf der 4-mA-Stufe. Für ein Panel aus Anzeige-LEDs macht die verdoppelte Summe einen Unterschied; daran, was ein einzelner Pin tut, ändert sie nichts.

Wie viele LEDs kann ich an einen Raspberry Pi Pico anschließen?

Teile die 50 mA der Summe durch das, was eine LED zieht, und prüfe die Zahl pro Pin getrennt. Bei 2 mA je LED, was für eine Anzeige reicht, kommen zwanzig LEDs auf zwanzig Pins auf 40 mA und gehen durch. Bei 20 mA je Stück reichte die Summe für zwei, aber 20 mA an einem Pin haben die Spezifikationsgrenze von 12 mA bereits überschritten — die ehrliche Antwort ist dann ein Transistor pro LED oder ein Treiber-IC. Acht RGB-LEDs, also 24 Kanäle, verlangen 480 mA und liegen fast zehnfach darüber; das ist ein Treiber-IC oder ein adressierbarer Strang, keine andere Verdrahtung.

Wie viel Strom liefert der 3,3-V-Pin eines Raspberry Pi?

Raspberry Pi veröffentlicht für diesen Pin keine Zahl. Die Pad-Dokumentation sagt, die 3,3-V-Versorgung sei für rund 3 mA pro GPIO-Pin ausgelegt, und das beschreibt den Verbrauch der Pads selbst, nicht das, was der Pin der Stiftleiste hergibt; kein anderes Dokument von Raspberry Pi nennt einen Grenzwert für den Pin. Die Zahlen, die stattdessen zitiert werden, kommen von außerhalb: 50 mA beschreiben den Regler der frühen Boards, und die 500 mA von pinout.xyz bietet dessen Autor im selben Absatz als Faustregel an, mangels Dokumentation und Messungen. Dieser Rechner schreibt dort einen Strich und lässt den 3,3-V-Pin an einer Pi aus dem Urteil. An einer Pico gibt es die Antwort dagegen — unter 300 mA, empfohlen von ihrem Datenblatt — und an einer Arduino Uno sind es 50 mA aus dem Regler der Platine.

Ist die Treiberstufe dasselbe wie eine Strombegrenzung?

Nein. Die Treiberstufe ist der Strom, unterhalb dessen das Pad seine Spannungsspezifikation einhält. Belaste den Pin über seine Einstellung hinaus und er liefert den Strom bei einbrechender Spannung. Das RP2350-Datenblatt nennt seine eigenen Werte ausdrücklich keine harten Grenzen.

Was passiert, wenn ich den Grenzwert überschreite?

Das hängt davon ab, welchen Grenzwert und welcher Art er ist. Jenseits einer Spezifikationsgrenze leitet der Pin weiter, während seine Ausgangsspannung den angegebenen Bereich verlässt — Logikpegel brechen also vor der Hardware. Jenseits eines absoluten Grenzwerts bist du in dem Bereich, für den der Hersteller dauerhaften Schaden ankündigt. Über das Dazwischen ist die Pad-Dokumentation von Raspberry Pi unmissverständlich: 16 mA ist der sichere Wert, unter dem du das Gerät nicht beschädigst, und darüber hinaus gibt es keinen garantierten sicheren Höchststrom. Dieser letzte Satz ist der, den man parat haben sollte, wenn jemand vorschlägt, es einfach auszuprobieren: oberhalb des sicheren Werts verspricht der Hersteller nichts, nicht einmal, dass die Platine am selben Tag ausfällt.

Kann ich ein Relais-Modul direkt an einen GPIO-Pin hängen?

Sieh zuerst nach, was der Eingang des Moduls zieht. Ein Relais mit 70 mA an einem Pin der Raspberry Pi 5 kommt mit 54 mA zu viel über dem sicheren Strom von 16 mA pro Pin heraus und gleichzeitig mit 20 mA zu viel über den 50 mA der Chip-Summe. Der Aufbau, der funktioniert, versorgt das Modul vom 5-V-Pin und lässt den GPIO einen Transistor, MOSFET oder Optokoppler schalten, sodass der Pin die Last kommandiert statt sie zu tragen; eine Freilaufdiode an der Spule gehört dazu. Viele Relaisplatinen bringen Transistor und Optokoppler bereits mit — dann ist die einzutragende Zahl der Strom ihres Eingangs, nicht der der Spule.

Wie viele LEDs schafft eine Arduino Uno?

Die Decke, die die Uno veröffentlicht, sind 200 mA über ihre VCC- und GND-Pins, und das ist ein absoluter Grenzwert und kein Betriebsbudget; Arduinos technische Daten nennen 20 mA als Dauerstrom pro E/A-Pin. Unterhalb der 200 mA greifen zuerst Gruppengrenzen: zwei Quellgruppen zu 150 mA und drei Senkengruppen zu 100 mA, je nachdem, welche physischen Pins du benutzt hast. Rechne mit den 20 mA, halte Abstand zu den Gruppengrenzen, und behandle jedes Panel, dessen Summe eine davon überschreitet, als Fall für Schieberegister oder Treiber-IC.

Warum nennt das ESP32-Datenblatt 1.200 mA, und darf ich die ausgeben?

Die 1.200 mA sind der kumulierte E/A-Ausgangsstrom aus der Tabelle der absoluten Grenzwerte, veröffentlicht als Belastungswert unter dem Hinweis, dass Normalbetrieb bei diesen Bedingungen nicht impliziert ist. Genau deshalb trägt die Zahl hier das Etikett des absoluten Grenzwerts, und praktisch folgt daraus, dass die Summenprüfung an einem ESP32 fast nie bindet. Die Grenze, an die du an einem Entwicklungsboard zuerst stößt, ist dessen 3,3-V-Regler und der USB-Port dahinter, und diese Zahl gehört dem Hersteller deines Boards und nicht Espressif, steht also nicht in diesem Datensatz. Espressif ergänzt außerdem, dass der Strom pro Pin von rund 40 mA in Richtung 29 mA sinkt, je mehr Pins derselben Versorgungsdomäne gleichzeitig liefern.

Woher stammen die Grenzwerte in diesem Rechner?

Jeder einzelne ist aus dem Dokument des Herstellers gelesen, aufgeführt unter Quellen: die RP2040- und RP2350-Datenblätter für Pin- und Summenwerte der Picos, die Datenblätter von Pico und Pico 2 für ihre 3,3-V-Empfehlung, die Hardware-Dokumentation von Raspberry Pi für Pads und Stromversorgung, das Peripherie-Handbuch des RP1 für die Treiberstufen der Pi 5, das ESP32-Datenblatt für Espressifs Zahlen, und das ATmega328P-Datenblatt zusammen mit Arduinos technischen Daten zur Uno Rev3. Der Datensatz wurde am 17. September 2026 Zelle für Zelle neu hergeleitet. Wo ein Dokument nichts veröffentlicht, steht ein Strich statt eines Ersatzwerts — und deshalb kommt die 3,3-V-Zahl der Uno von Arduinos Produktseite: das aktuelle Datenblatt der UNO R3 lässt seine eigene Zeile zur Leistungsaufnahme als unausgefülltes „xx mA“ stehen.

Ist dieser GPIO-Strom-Rechner kostenlos?

Ja, ohne Konto und ohne Installation. Die Rechnung läuft im Browser mit, während du tippst, und die Budget-Tabelle hat einen Kopieren-Knopf, gedacht zum Einfügen in einen Forenthread oder ins Projekttagebuch.

Der Rechner sagt, ich liege darüber. Was ändere ich?

Lies, welche Prüfung durchgefallen ist, denn die drei Fälle verlangen verschiedene Bauteile. Ein überzogener Pin bei gesunder Chip-Summe ist ein Schaltproblem: Transistor oder MOSFET zwischen Pin und Last, und der Pin führt danach nur noch, was das Schalten kostet. Eine überzogene Chip-Summe lässt sich nicht durch Umstecken reparieren — dafür braucht es ein Treiber-IC, das die ganze Gruppe übernimmt, PCA9685 für gewöhnliche LEDs und WS2812B oder APA102 für adressierbare, mit eigener Versorgung für die LEDs. Eine überzogene Versorgung, ob 3,3-V-Pin oder 5-V-Netzteil, heißt eigenes geregeltes Netzteil oder ein größeres Steckernetzteil. Der Rechner öffnet genau eine Abhilfekarte, und die Chip-Summe geht dem Pin vor: wenn alle Pins zusammen überziehen, bekommst du die Treiberkarte, auch wenn zusätzlich ein einzelner Pin überzieht.

Mein Ergebnis ist knapp und nicht zu viel. Ist das ein Problem?

Knapp heißt, du bist innerhalb des veröffentlichten Grenzwerts und über der Sicherheitsreserve, die mit 20 % voreingestellt ist. An einem Pico-Pin ist das das Band von 9,6 mA bis 12 mA. Ob du das annimmst, hängt von der Art der Decke ab: ein sicherer Strom hat konstruktiven Abstand nach oben, eine Spezifikationsgrenze bedeutet, dass die Ausgangsspannung schon nahe am Rand ihres Fensters liegt, und an einen absoluten Grenzwert geht man gar nicht erst heran. Bauteiltoleranz, Versorgungsspannung und Temperatur verschieben den echten Strom um den Wert herum, den du eingetragen hast, und genau das aufzufangen ist die Aufgabe der Reserve.

Quellen und Referenzen

  1. Raspberry Pi — Hardwaredokumentation. Aus gpio-pad-controls stammt die 16-mA-Angabe für die Pads ("All the electronics of the pads are designed for 16 mA… a safe value under which you will not damage the device") samt dem Hinweis, dass eine Treiberstufe kein Strombegrenzer ist und dass die Treiberleiter auf 4-Serie-Geräten halbiert wird. power-supplies liefert die andere Hälfte: "Combined, the GPIO pins can draw 50mA safely; each pin can individually draw up to 16mA", dazu die Stromaufnahme des nackten Boards je Modell
  2. Raspberry Pi — RP2040 Datasheet, §5.5.3 Pin Specifications. Tabelle 625 enthält die zwei Budgets des Pico: IIOVDD_MAX 50 mA geliefert und IIOVSS_MAX 50 mA aufgenommen, jeweils als Summe der GPIO- und der QSPI-Pins zusammen. Die Tabelle der absoluten Grenzwerte führt nur Spannungen, weshalb die 12 mA pro Pin hier als Spezifikationsgrenze und nicht als Rating geführt werden
  3. Raspberry Pi — RP2350 Datasheet, §14.9 Electrical specifications. Der Nachfolger trennt, was der RP2040 zusammenfasste: 100 mA über die GPIO-Pins und 20 mA über QSPI, in jede Richtung — der deutlichste Grund dafür, dass diese Seite einen Datensatz je Board führt statt eines Satzes Zahlen
  4. Raspberry Pi — Pico Datasheet. Der eigene Wert des 3,3-V-Pins ("it is recommended to keep the load on this pin less than 300 mA") und die 26 GPIO an der Boardkante
  5. Raspberry Pi — Pico 2 Datasheet. Dieselbe 3,3-V-Empfehlung und dieselbe Pinzahl für das RP2350-Board
  6. Raspberry Pi — RP1 Peripherals, §3.1 GPIO. Die Treiberstufen der Pads des Pi 5 (2/4/8/12 mA) und die 28 GPIO, die die 40-polige Stiftleiste erreichen, zwei davon für die HAT-Erkennung reserviert. Ein Abschnitt zu elektrischen Kenndaten fehlt, weshalb die Werte pro Pin und in Summe für den Pi 5 von der modellübergreifenden Stromversorgungsseite stammen und nicht aus einer BCM2712-Tabelle
  7. Espressif — ESP32 Series Datasheet, §5 Electrical Characteristics. Die 40 mA pro Pin sind eine DC-Kenngröße; die 1200 mA sind ein absoluter Grenzwert für Belastungsspitzen, kein Betriebsbudget, und der Wert pro Pin sinkt Richtung 29 mA, je mehr Pins derselben Domäne gleichzeitig Strom liefern
  8. Microchip — ATmega48A/PA/88A/PA/168A/PA/328/P Datasheet (DS40002061B), Absolute Maximum Ratings. Die 40 mA pro Pin und die 200 mA durch VCC oder GND sind Grenzwerte, keine Betriebswerte, und die Portgruppen greifen früher als die 200 mA
  9. Arduino — UNO Rev3 Produktseite, Tech Specs: "DC Current for 3.3V Pin 50 mA". Der eigene 3,3-V-Regler des Boards und der einzige veröffentlichte Wert für diesen Pin auf einem Uno — im aktuellen UNO-R3-Datenblatt bleibt die Zeile zur Leistungsaufnahme unausgefüllt

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