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Schwangerschaftsrechner

Berechnen Sie Ihren Geburtstermin, die aktuelle Schwangerschaftswoche und die Meilensteine der Schwangerschaft — aus der letzten Periode, dem Datum der Empfängnis, dem IVF-Transfer oder einem bekannten Geburtstermin.

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Durchschnittliche Länge Ihres Menstruationszyklus. Standardwert: 28 Tage.

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Der ET bleibt gleich; die empfohlene Entbindungswoche liegt meist früher.

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Dieser Rechner dient ausschließlich zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie medizinische Entscheidungen mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.

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Schwangerschaftsrechner. Geburtstermin, SSW und Trimester ab der letzten Periode.

Der Rechner ermittelt den Geburtstermin als ersten Tag der letzten Periode plus 280 Tage, verschoben um die Abweichung Ihrer Zykluslänge von 28 Tagen. Statt der Periode akzeptiert er auch das Datum der Empfängnis, einen IVF-Transfer oder einen bereits bekannten Termin und zeigt dazu die SSW in vollendeten Wochen und Tagen, das Trimester und eine Zeitleiste bis zur Geburt.

Geburtstermin und Schwangerschaftswoche: so wird gezählt

Der errechnete Geburtstermin (ET) ist der Tag, an dem eine Schwangerschaft 40+0 Wochen erreicht: 280 Tage nach dem ersten Tag der letzten Periode. Gezählt wird ab der Periode, obwohl die Befruchtung bei einem 28-Tage-Zyklus rund zwei Wochen später stattfindet. Die Mutterschafts-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) legt diese Zählung für alle ihre Wochenangaben fest: „post menstruationem“, also ab der letzten Periode.
Die Schreibweise mit Plus zählt vollendete Wochen und Tage. Die Richtlinie nennt das erste Ultraschall-Fenster „8 + 0 bis 11 + 6 SSW“, und das Merkblatt in derselben Richtlinie beschreibt dasselbe Fenster als „9. bis 12. Schwangerschaftswoche“. Die Zahl vor dem Plus liegt damit immer eine Woche hinter der SSW als Ordnungszahl: 18+5 bedeutet 18 vollendete Wochen und 5 Tage, die 19. SSW läuft.
Der Schwangerschaftsrechner verwendet dieselbe Zählung. Die Kachel „Aktuelle SSW“ schreibt sie mit den Kürzeln W und T, aus 18+5 wird 18W 5T. Daneben stehen das Trimester (im Rechner: Erstes bis 13+6, Zweites ab 14+0, Drittes ab 28+0, Übertragung ab 42+0) und der „Fortschritt der Schwangerschaft“, gerechnet als vergangene Tage geteilt durch 280.
Als Anker dient standardmäßig die letzte Periode mit einer Zykluslänge zwischen 21 und 35 Tagen. In der eingeklappten Gruppe „Weitere Optionen“ lässt sich stattdessen „Empfängnis“, „IVF-Transfer“ oder „Bekannter Geburtstermin“ wählen. Jede dieser Eingaben führt der Rechner auf eine rechnerische letzte Periode zurück. Eine Periode am 1. Mai 2026, eine Empfängnis am 15. Mai 2026 und ein Blastozysten-Transfer (Tag 5) am 20. Mai 2026 ergeben deshalb alle denselben ET: den 5. Februar 2027.
Der ET bleibt eine Schätzung. Laut Barmer und DAK kommen nur rund 4 Prozent der Babys genau an diesem Tag zur Welt. Die erste Basis-Ultraschalluntersuchung hilft laut Merkblatt der Mutterschafts-Richtlinie, „die Schwangerschaftswoche und den voraussichtlichen Geburtstermin zu schätzen“. Weicht ihr Befund von der Periodenrechnung ab, kann die Praxis den Termin im Mutterpass anpassen.

So nutzt Jana den Rechner: letzte Periode am 1. Mai 2026

Janas letzte Periode begann am 1. Mai 2026, ihr Zyklus dauert meist 28 Tage. Am 9. September 2026 öffnet sie den Schwangerschaftsrechner.
1. Die Seite lädt leer. Im Ergebnisbereich steht nur „Geben Sie ein Datum ein, um Ihren Geburtstermin und Ihre Schwangerschaftswoche zu sehen.“ Sichtbar sind zwei Felder: „Erster Tag der letzten Periode“ und „Zykluslänge“ mit dem Wert 28.
2. Jana trägt den 1. Mai 2026 ein und lässt die 28 stehen. Den Stichtag muss sie nicht anfassen: Der Browser setzt ihn auf den heutigen Tag, und das Feld liegt in der eingeklappten Gruppe „Weitere Optionen“.
3. Die Karte „Errechneter Geburtstermin (ET)“ zeigt den 5. Februar 2027. Darunter stehen die Kacheln „Aktuelle SSW“ mit 18W 5T, „Trimester“ mit Zweites und „Fortschritt der Schwangerschaft“ mit 47 %.
4. 18W 5T liest Jana wie im Mutterpass: 18+5, also die 19. SSW.
5. Sie klappt „Zeitleiste der Meilensteine anzeigen“ auf. Die Zeile „Feindiagnostik (Organscreening)“ ist hervorgehoben und trägt den Status „Diese Woche“, ihr Fenster reicht vom 4. September bis 2. Oktober 2026. Der „Zuckertest (oGTT)“ steht auf „Später“ und beginnt am 16. Oktober 2026. Auf schmalen Bildschirmen entfallen die Spalten SSW und Status, die Hervorhebung bleibt. Unter der Tabelle zeigen die Kacheln „Datum der Empfängnis“ den 15. Mai 2026, „Verbleibende Tage“ 149 Tage und „Verbleibende Wochen“ 21 Wochen.
6. Danach klappt sie „Entwicklung Woche für Woche“ auf. Dort ist „Woche 18“ hervorgehoben, auf breiten Bildschirmen mit dem Größenvergleich Paprika und dem Chip „Diese Woche“. Ein Klick öffnet Datum, Länge, Gewicht und die Notiz zur Entwicklung. Die Liste zählt wie die Kachel vollendete Wochen, „Woche 18“ ist also Janas 19. SSW.
7. Für die Planung der Feiertage öffnet sie „Weitere Optionen“ und setzt den „Stichtag der Berechnung“ auf den 24. Dezember 2026. Die Kachel springt auf 33W 6T, das Trimester auf Drittes. Am Tag danach, bei 34+0, liegt sie genau sechs Wochen vor dem ET.
Die Zeile „Feindiagnostik“ übersetzt Jana für sich in den 2. Basis-Ultraschall der Kassenvorsorge. Dessen Fenster umfasst nach der Mutterschafts-Richtlinie 18+0 bis 21+6, und mit 18+5 liegt sie bereits darin.

Vorsorge nach Mutterschafts-Richtlinie in beiden Schreibweisen

Untersuchung oder FristMutterpass-SchreibweiseSSW als OrdnungszahlBei letzter Periode am 1. Mai 2026
1. Basis-Ultraschall8+0 bis 11+69. bis 12. SSW26.06. bis 23.07.2026
2. Basis-Ultraschall (wahlweise erweitert)18+0 bis 21+619. bis 22. SSW04.09. bis 01.10.2026
Zweiter Antikörper-Suchtest (alle Schwangeren)23+0 bis 26+624. bis 27. SSW09.10. bis 05.11.2026
Zuckertest: 50-g-Vortest24+0 bis 27+625. bis 28. SSW16.10. bis 12.11.2026
Anti-D-Prophylaxe (nur RhD-negativ)27+0 bis 29+628. bis 30. SSW06.11. bis 26.11.2026
3. Basis-Ultraschall28+0 bis 31+629. bis 32. SSW13.11. bis 10.12.2026
Mutterschutz: 6 Wochen vor dem ET34+0erster Tag der 35. SSW25.12.2026
Errechneter Geburtstermin40+0erster Tag der 41. SSW05.02.2027

Rechenbeispiele: Zyklus, IVF, Termin rückwärts und Stichtag

Zyklus von 21, 28 oder 35 Tagen bei derselben Periode

Letzte Periode am 1. Mai 2026, Stichtag 9. September 2026. Nur die Zykluslänge ändert sich:
ZykluslängeErrechneter GeburtsterminAktuelle SSWVerbleibende TageAm ET, ab Periode gezählt
21 Tage29.01.202718W 5T14239+0
28 Tage05.02.202718W 5T14940+0
35 Tage12.02.202718W 5T15641+0
Jeder Tag Abweichung von 28 verschiebt den ET um einen Tag. Die Kachel „Aktuelle SSW“ bleibt bei 18W 5T, weil sie ab dem eingegebenen Periodentag zählt. Bei 35 Tagen erreicht die Kachel am ET deshalb 41+0. Haben Sie einen im Ultraschall bestätigten Termin, rechnen Sie mit „Bekannter Geburtstermin“ weiter: Dann passen ET und SSW wieder zusammen.

IVF-Transfer am 20. Mai 2026: Tag 3, Tag 5 oder Tag 6

Unter „Weitere Optionen“ ist „IVF-Transfer“ gewählt, „Datum des Embryotransfers“ ist der 20. Mai 2026, Stichtag der 9. September 2026:
Alter des Embryos beim TransferRechnerische letzte PeriodeETAktuelle SSW
Tag 3 (Teilungsstadium)03.05.202607.02.202718W 3T
Tag 5 (Blastozyste)01.05.202605.02.202718W 5T
Tag 6 (Blastozyste)30.04.202604.02.202718W 6T
Jeder Tag Embryoalter zieht den Termin um einen Tag nach vorn. Der Tag-5-Transfer landet auf demselben ET wie eine Periode am 1. Mai, weil der Rechner den Transfertag minus 19 Tage als rechnerische Periode ansetzt. Direkt unter der ET-Karte nennt die Zeile „Rechnerischer erster Tag der letzten Periode“ dieses Datum, sodass Sie es mit dem Mutterpass abgleichen können.

Termin rückwärts: Im Mutterpass steht der 4. Februar 2027

Liegt der Termin schon vor, wählen Sie „Bekannter Geburtstermin“ und geben den 4. Februar 2027 ein. Der Rechner zieht 280 Tage ab und kommt auf eine rechnerische letzte Periode am 30. April 2026; die Kachel „Datum der Empfängnis“ zeigt den 14. Mai 2026. Am Stichtag 9. September 2026 steht „Aktuelle SSW“ auf 18W 6T, also 18+6 und die 19. SSW, mit 148 verbleibenden Tagen. SSW, Meilensteine und die Liste Woche für Woche richten sich damit nach dem Termin, den Ihre Praxis eingetragen hat.

Stichtag in der Zukunft: welche SSW an Heiligabend?

Gleiche Periode am 1. Mai 2026, unter „Weitere Optionen“ steht der „Stichtag der Berechnung“ auf dem 24. Dezember 2026. Die Kachel zeigt 33W 6T, das ist der letzte Tag der 34. SSW. „Trimester“ meldet Drittes, „Fortschritt der Schwangerschaft“ 85 %. Sechs Wochen vor dem ET am 5. Februar 2027 liegt der 25. Dezember, also 34+0. So lässt sich jedes Datum für Urlaub, Reise oder Arbeit vorab prüfen, ohne die Periode neu einzugeben.

Die Formeln hinter dem Schwangerschaftsrechner

ET=LP+280+(Z−28)\text{ET} = \text{LP} + 280 + (Z - 28)
  • ET\text{ET} = Errechneter Geburtstermin
  • LP\text{LP} = Erster Tag der letzten Periode
  • ZZ = Zykluslänge in Tagen, im Rechner 21 bis 35, Standardwert 28
  • EE = Datum der Empfängnis (Eisprung)
  • TT = Datum des Embryotransfers
  • AA = Alter des Embryos beim Transfer in Tagen: 3, 5 oder 6
  • dd = Tage seit der (rechnerischen) letzten Periode bis zum Stichtag
Im Modus „Letzte Periode (LP)“ addiert der Rechner 280 Tage und korrigiert um die Abweichung der Zykluslänge von 28 Tagen. Ein Zyklus von 32 Tagen legt den Termin vier Tage später, einer von 24 Tagen vier Tage früher.
Für die drei anderen Modi gelten diese Formeln:
ET=E+266\text{ET} = E + 266
ET=T+266−A\text{ET} = T + 266 - A
LP=ET−280\text{LP} = \text{ET} - 280
Die erste Zeile gilt für die Empfängnis (266 Tage sind 280 minus 14), die zweite für den IVF-Transfer, die dritte für die Rückrechnung aus einem bekannten Termin. Die Schwangerschaftswoche zählt in allen Modi ab der rechnerischen letzten Periode, mit d als Zahl der vergangenen Tage:
SSWvollendet=⌊d7⌋,Tage=d mod 7\text{SSW}_{\text{vollendet}} = \left\lfloor \frac{d}{7} \right\rfloor, \quad \text{Tage} = d \bmod 7
Der Fortschritt ist d geteilt durch 280, gerundet auf ganze Prozent.
Die DAK erklärt den Termin mit der Faustformel nach Naegele: erster Tag der letzten Periode plus 7 Tage, minus 3 Monate, plus 1 Jahr. Diese Variante rechnet in Kalendermonaten und trifft deshalb nicht immer genau 280 Tage. Für eine Periode am 1. Mai 2026 ergibt sie den 8. Februar 2027, drei Tage nach dem Ergebnis des Rechners, weil die neun Kalendermonate von Mai bis Januar zusammen 276 Tage lang sind und nicht 273. Weicht Ihre Handrechnung um ein paar Tage vom Rechner ab, prüfen Sie zuerst diesen Punkt.

Die Meilenstein-Tabelle und die deutsche Kassenvorsorge

Die Tabelle hinter „Zeitleiste der Meilensteine anzeigen“ folgt einem internationalen Schema, das auf den Empfehlungen des US-Fachverbands ACOG aufbaut. Für eine grobe Orientierung reicht sie. Den Terminplan der gesetzlichen Vorsorge in Deutschland legt die Mutterschafts-Richtlinie des G-BA fest, und die setzt teils andere Fenster. Die Tabelle schreibt ihre Fenster mit W und T, etwa 18W 0T – 22W 0T; hier stehen sie in Mutterpass-Schreibweise:
  • Ultraschall zur Terminbestimmung, 8+0 bis 13+6: Der 1. Basis-Ultraschall der Kasse endet schon bei 11+6.
  • Nackenfaltenmessung (NT) und Kombiniertes Ersttrimester-Screening: gehören nicht zur Kassenvorsorge. Das G-BA-Merkblatt zum NIPT beziffert das Ersttrimester-Screening auf 150 bis 250 Euro, die Krankenkassen in der Regel nicht übernehmen. Untersuchungen, die gezielt nach genetisch bedingten Auffälligkeiten suchen, wie der Nackentransparenz-Test, fallen unter das Gendiagnostikgesetz und setzen eine eigene Aufklärung und Beratung voraus.
  • Feindiagnostik (Organscreening), 18+0 bis 22+0: Im selben Zeitraum bietet die Kasse den 2. Basis-Ultraschall an (18+0 bis 21+6), wahlweise als erweiterten Basis-Ultraschall mit genauerem Blick auf Kopf, Hals, Rücken, Herz und Rumpf. Weitergehende Untersuchungen wie den Fein-Ultraschall bei spezialisierten Ärztinnen und Ärzten übernimmt sie, wenn besondere medizinische Gründe vorliegen.
  • Zuckertest (oGTT), 24+0 bis 28+0: In Deutschland zweistufig zwischen 24+0 und 27+6. Zuerst kommt ein 50-g-Vortest ohne Nüchternheit, der 75-g-oGTT folgt nur bei auffälligem Vortest; beide zahlt die Kasse.
  • Zeitfenster Keuchhusten-Impfung (Tdap), 27+0 bis 36+0: Die STIKO empfiehlt die Impfung zu Beginn des 3. Trimenons, bei erhöhter Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt schon im 2. Trimenon, und zwar in jeder Schwangerschaft.
  • Test auf B-Streptokokken (GBS), 36+0 bis 37+6: Die Mutterschafts-Richtlinie sieht ihn nicht vor. Der IGeL-Monitor bewertete diese Selbstzahlerleistung 2017 mit „unklar“. Ob ein Abstrich für Sie sinnvoll ist, klären Sie mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.
  • Ohne eigene Zeile: der 3. Basis-Ultraschall (28+0 bis 31+6), der zweite Antikörper-Suchtest für alle Schwangeren (23+0 bis 26+6) und bei RhD-negativen Schwangeren die Anti-D-Prophylaxe (27+0 bis 29+6). Die Vorsorgetermine selbst liegen laut Richtlinie im Allgemeinen vier Wochen auseinander, in den letzten zwei Monaten sind je zwei Untersuchungen vorgesehen.
Die Zykluslänge verschiebt nur den ET, die Kachel „Aktuelle SSW“ zählt weiter ab dem eingegebenen Periodentag. Die Kachel „Datum der Empfängnis“ steht immer 14 Tage nach der rechnerischen letzten Periode, auch bei einem Zyklus von 35 Tagen, in dem der Eisprung später liegt.
Für den Mutterschutz zählt nach § 3 Mutterschutzgesetz der voraussichtliche Entbindungstag aus dem ärztlichen Zeugnis oder dem Zeugnis einer Hebamme. Für alles Medizinische gilt die Zeile am Ende des Rechners: „Dieser Rechner dient ausschließlich zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Bitte besprechen Sie medizinische Entscheidungen mit Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt.“

Typische Lesefehler beim errechneten Termin

  • 18W 5T als 18. SSW lesen. Die Kachel zählt vollendete Wochen. 18W 5T ist 18+5 und damit die 19. SSW; in der 18. SSW zeigt sie Werte von 17W 0T bis 17W 6T.
  • Den Tag des positiven Tests eintragen. Das Feld fragt nach dem ersten Tag der letzten Periode. Ein Testdatum liegt später und schiebt den ET um genau diese Differenz nach hinten.
  • Einen korrigierten Termin über die Zykluslänge nachbauen. Hat die Praxis den ET nach dem Ultraschall angepasst, geben Sie ihn unter „Weitere Optionen“ als „Bekannter Geburtstermin“ ein. Eine angepasste Zykluslänge verschiebt nur den ET, die SSW bleibt beim alten Stand.
  • Bei IVF das Datum der Punktion nehmen. Gefragt sind das „Datum des Embryotransfers“ und das „Alter des Embryos beim Transfer“. Ein falsches Embryoalter verschiebt den Termin um bis zu drei Tage.
  • Vom Zwillings-Schalter einen früheren ET erwarten. „Zwillinge oder mehr“ lässt den Termin unverändert und blendet nur den Hinweis „Mehrlingsschwangerschaft“ ein. Die Entbindungswoche bei Mehrlingen legt die Praxis fest.

Häufige Fragen zu Geburtstermin und SSW

Ist 18+5 die 18. oder die 19. Schwangerschaftswoche?

Die 19. SSW. Die Zahl vor dem Plus zählt abgeschlossene Wochen: 18 Wochen und 5 Tage sind vorbei, die 19. Woche läuft. Der Rechner zeigt diesen Stand in der Kachel „Aktuelle SSW“ als 18W 5T an.

Warum markiert die Liste „Woche 18“, wenn ich in der 19. SSW bin?

Die Liste „Entwicklung Woche für Woche“ benennt die Wochen nach vollendeten Wochen, wie die Kachel „Aktuelle SSW“. „Woche 18“ umfasst 18+0 bis 18+6 und entspricht damit der 19. SSW. Die Liste startet mit Woche 4; ist es dafür noch zu früh, steht an ihrer Stelle ein kurzer Hinweis.

Ich habe gerade positiv getestet. Wann sollte ich zur Frauenärztin?

Die Mutterschafts-Richtlinie sieht die erste Untersuchung nach Feststellung der Schwangerschaft möglichst frühzeitig vor. Der 1. Basis-Ultraschall ist ab 8+0 eingeplant, bei einer Periode am 1. Mai 2026 also ab dem 26. Juni 2026. Die Zeile „Erste Vorsorgeuntersuchung“ in der Zeitleiste setzt 8+0 bis 10+0 an. Nach der Feststellung stellt die Praxis Ihnen den Mutterpass aus.

In welcher SSW wird der Zuckertest gemacht?

Nach der Mutterschafts-Richtlinie zwischen 24+0 und 27+6, also in der 25. bis 28. SSW. Zuerst trinken Sie 50 g Glukose, ohne nüchtern zu sein. Liegt der Blutzucker nach einer Stunde zwischen 7,5 und 11,1 mmol/l, folgt zeitnah ein oGTT mit 75 g nach mindestens acht Stunden Nahrungspause. Beide Tests bezahlt die gesetzliche Krankenkasse. In der Zeitleiste des Rechners steht der Zuckertest bei 24+0 bis 28+0.

In welcher SSW beginnt der Mutterschutz?

Sechs Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstag, bei einem ET von 40+0 also mit 34+0, dem ersten Tag der 35. SSW. Maßgeblich ist nach § 3 Mutterschutzgesetz der Tag aus dem ärztlichen Zeugnis oder dem Zeugnis einer Hebamme. Kommt das Kind früher oder später, verkürzt oder verlängert sich die Frist vor der Geburt entsprechend. Nach der Geburt gelten acht Wochen, bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf, ebenso auf Antrag, wenn beim Kind vor Ablauf der acht Wochen eine Behinderung ärztlich festgestellt wird.

Wie berechne ich den Geburtstermin mit dem Zeugungsdatum?

Öffnen Sie „Weitere Optionen“, wählen Sie „Empfängnis“ und tragen Sie den Tag in „Datum der Empfängnis (Eisprung)“ ein. Der Rechner addiert 266 Tage und setzt die rechnerische letzte Periode 14 Tage davor an. Eine Empfängnis am 15. Mai 2026 ergibt den 5. Februar 2027. Gefragt ist der Tag des Eisprungs; kennen Sie ihn nicht, rechnen Sie mit der letzten Periode.

Wie wird der Geburtstermin nach IVF oder ICSI berechnet?

Mit dem Datum des Embryotransfers und dem Alter des Embryos: Transfertag plus 266 Tage minus Embryoalter. Bei einer Blastozyste (Tag 5) sind das 261 Tage, im Teilungsstadium (Tag 3) 263. Ein Tag-5-Transfer am 20. Mai 2026 führt zum 5. Februar 2027. Der Rechner unterscheidet nicht zwischen IVF und ICSI, entscheidend sind Transfertag und Embryoalter. Ein „Zustand nach Sterilitätsbehandlung“ steht in der Mutterschafts-Richtlinie unter den Gründen, aus denen die Vorsorge engmaschiger ausfallen kann.

Kann ich den Geburtstermin rückwärts rechnen?

Ja. Mit „Bekannter Geburtstermin“ unter „Weitere Optionen“ zieht der Rechner 280 Tage ab und zeigt die rechnerische letzte Periode, die aktuelle SSW und alle Meilensteine. Aus dem 4. Februar 2027 wird so eine rechnerische Periode am 30. April 2026.

Meine Frauenärztin hat den Termin nach dem Ultraschall geändert. Welcher gilt?

Der Termin im Mutterpass. Der 1. Basis-Ultraschall zwischen 8+0 und 11+6 dient laut Mutterschafts-Richtlinie unter anderem der genauen Bestimmung des Gestationsalters, und darauf baut die weitere Vorsorge auf. Damit Rechner und Mutterpass dieselbe SSW zeigen, geben Sie den neuen Termin als „Bekannter Geburtstermin“ ein, statt Periode oder Zykluslänge zu verändern.

Warum verschiebt ein längerer Zyklus den ET, aber nicht die SSW?

Der Rechner wendet die Zykluskorrektur nur auf den Termin an. Die Kachel „Aktuelle SSW“ zählt weiter ab dem eingetragenen Periodentag, also post menstruationem wie die Mutterschafts-Richtlinie. Bei 35 Tagen Zyklus liegt der ET deshalb bei 41+0. Der SSW-Rechner von babyartikel.de verschiebt laut eigener Beschreibung stattdessen den Beginn von SSW 1, sodass beide Seiten bei gleicher Eingabe unterschiedliche Wochen anzeigen können.

Geburtstermin überschritten – wie lange wird gewartet?

Der Rechner markiert 41+0 als „Beginn der späten Terminphase“ und 42+0 als „Grenze zur Übertragung“; ab 42+0 erscheint der Hinweis „Übertragene Schwangerschaft“, und das Trimester wechselt auf „Übertragung“. Die Mutterschafts-Richtlinie zählt eine Überschreitung des Geburtstermins zu den Schwangerschaften mit besonderem Überwachungsbedarf und führt den Verdacht auf Übertragung unter den Indikationen für wiederholte CTG-Kontrollen. Die Dauer des Abwartens besprechen Sie mit Ihrer Frauenärztin, Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme.

Wird bei Zwillingen ein anderer Geburtstermin berechnet?

Nein. Der Schalter „Zwillinge oder mehr“ lässt den ET unverändert und blendet den Hinweis „Mehrlingsschwangerschaft“ ein: Entbunden wird meist früher, bei dichorial-diamnioten Zwillingen etwa mit 37 SSW. Bei Mehrlingen kann die Vorsorge laut Mutterschafts-Richtlinie häufiger als alle vier Wochen stattfinden.

Wie verlässlich ist der errechnete Geburtstermin?

Er ist eine Schätzung. Laut Barmer und DAK kommen nur rund 4 Prozent der Babys genau am errechneten Tag zur Welt. Planen Sie deshalb mit einem Zeitraum: Die Zeitleiste markiert 37+0 als „Beginn der frühen Terminphase“ und 39+0 als „Beginn der vollen Terminphase“. Ein früher Ultraschall kann den Termin noch verschieben.

Speichert der Schwangerschaftsrechner meine Daten?

Nein. Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser, und laut der Zeile am Ende des Rechners werden die eingegebenen Daten weder gespeichert noch übermittelt oder geteilt. Der Rechner ist kostenlos und ohne Konto nutzbar.

Quellen und Referenzen

  1. ACOG Committee Opinion 700, „Methods for Estimating the Due Date“ — von hier stammen die 280-Tage-Regel ab der letzten Periode, von der diese Seite ausgeht, die Variante mit 266 Tagen ab der Empfängnis, die Variante für den IVF-Transfer und der wichtigste Vorbehalt: Ein Ultraschall im ersten Trimester hat Vorrang vor jeder Datumsrechnung, und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt berichtigt den Geburtstermin, wenn beide stärker voneinander abweichen als zulässig.
  2. ACOG — „How Your Fetus Grows During Pregnancy“: die Längen- und Gewichtsangaben Woche für Woche, auf denen die Entwicklungstabelle beruht. Es sind Durchschnittswerte der Bevölkerung für Einlingsschwangerschaften, keine Vorhersage für eine einzelne Schwangerschaft, und ein gesunder Fetus kann deutlich davon abweichen.
  3. NHS — „Pregnancy due date calculator“: die zweite Quelle, an der die Meilenstein-Wochen abgeglichen sind. Sie beschreibt eine normale Schwangerschaft als 37 bis 42 Wochen ab dem ersten Tag der letzten Periode; der Geburtstermin ist damit eher die Mitte eines Zeitfensters als ein fester Termin.
  4. WHO — „Maternal health“: der internationale Rahmen für die Definition der Terminphasen und den zeitlichen Ablauf der Schwangerenvorsorge. Deshalb bezeichnet diese Seite 37–38 Wochen als frühe und 39–40 Wochen als volle Terminphase, statt alles ab 37 Wochen als gleichwertig zu behandeln.

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